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NEUE KOMMENTARE

Dinge, die es nicht geben dürfte

Administrator - fast-geheim.de, 2012-01-29 13:48

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Dinge, die es nicht geben dürfte

Christian, 2012-01-29 13:04

Ich habs zu Glück noch gesehen sehr geile Artefak ...

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Thrive

Christian, 2012-01-29 12:57

Alles sehr schlüssig erklärt auf jedenfalls bess ...

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Dinge, die es nicht geben dürfte

Oeddit, 2012-01-27 00:47

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DIE BAGDAD-BATTERIE
ERKLÄRT VOM ÄGYPTOLOGEN
ARNE EGGEBRECHT (1974)


Arne Eggebrecht († 2004), deutscher Ägyptologe und von 1974 bis 2000 Direktor des Roemer- und Pelizaeus-Museums in Hildesheim, erklärt hier den Aufbau der Bagdad-Batterie. 1978 wies Eggebrecht anläßlich der Ausstellung "Sumer, Assur, Babylon" in einem publikumswirksamen Experiment nach, daß das Volk der Parther mit Hilfe der Bagdad-Batterie die Stromerzeugung, sowie die Kunst des Galvanisierens beherrscht haben könnte.
Khujut Rabuah in Google Earth
KHUJUT RABUAH
IN GOOGLE EARTH


Die Parther-Siedlung bei Khujut Rabuah liegt ca. 25 km süd-östlich von Bagdad. (Foto: © Google Earth/DigitalGlobe)
Khujut Rabuah in Google Earth
/ Maps
DIE BAGDAD-BATTERIE
ELEKTRIZITÄT VOR 2000 JAHREN?



1936 wurde im Irak ein sensationeller Fund gemacht. Nach einer großen Überschwemmung in der Nähe von Bagdad sollte der ca. 25 km süd-östlich liegende Hügel Khujut Rabuah abgetragen werden, um mit der Erde neu entstandene Tümpel zu füllen. Während der Arbeiten wurde dann überraschenderweise eine alte Parther-Siedlung unter dem Hügel entdeckt, die schließlich in den Wochen danach und mit Hilfe von Fachleuten freigelegt wurde. Man datiert das Alter der Siedlung
Die Bagdad-Batterie
DIE BAGDAD-BATTERIE
KONTROVERSER FUND

Foto: Bagdad Museum
auf etwa 250 v. Chr. bis 225 n. Chr. Am äußersten Rand der Siedlung fand man zufällig im Fundament eines alten Hauses eine alte 18 cm hohe Tonvase. Zuerst mal nichts außergewöhnliches, aber in der Vase befand sich ein 9 cm langer Kupferzylinder mit einem Durchmesser von 26 mm, der unten mit einem angelöteten Kupferblech geschlossen war. Der Zylinder war mit einem Asphaltstopfen in den Hals der Vase eingelassen. Er selbst hatte wiederum einen Asphaltpropfen, durch den mittig ein Eisenstab hindurch führte, der korrodiert war. Es wurde daher vermutet, daß dieser Zylinder mal mit einer korrosiven Flüssigkeit gefüllt war. Wilhelm Koenig, Archäologe und damaliger Leiter des Museums in Bagdad, kam zu dem Schluß, daß es sich hierbei um eine antike Batterie handeln mußte, um ein galvanisches Element. Allem Anschein nach entspricht die Beschaffenheit des Gefäßes dem einer elektrolytischen Zelle, die chemische in elektrische Energie
Die Bagdad-Batterie
DIE BAGDAD-BATTERIE
IM MUSEUM VON BAGDAD

Foto: César Reyes

umwandeln kann. Ein Tongefäß als Isolierkörper, einen Kupferzylinder als Kathode in dem durch eine Säure als Elektrolyt die Ionen zur Anode, dem Eisenstab, wandern und somit elektrischer Strom fließen kann. Das muß man sich mal durch den Kopf gehen lassen: Eine 2000 Jahre alte Batterie aus einer Zeit, wo das Prinzip der Elektrizität vollkommen unbekannt war. In der Antike war zwar schon durch die Erkenntnisse von Thales von Milet die elektrostatische Aufladung des Bernsteins bekannt, der als Elektron bezeichnet wurde, aber Elektrizität wurde erst im Jahre 1601 durch William Gilbert ein Begriff. Die Parther jedoch, ein Reitervolk, daß zwischen 250 v. Chr. und 224 n. Chr. das Gebiet östlich des Kaspischen Meeres beherrschte, kannten eigentlich noch keinen elektrischen Strom. Das Parther-Reich hatte seine Blütezeit unter der Regierung König Mithridates zwischen 123 v. Chr bis 87 v. Chr. Aber eben aus dieser Zeit soll die Bagdad-Batterie stammen. Nicht weit von Bagdad, etwa 20 km entfernt, in Ktesiphon, in der Nähe von Seleucia, fanden Archäologen mindestens zehn weitere ähnliche Gefäße, die ebenfalls wissenschaftlich untersucht wurden. Diese Gefäße wurden teilweise sogar schon vor der Bagdad-Batterie entdeckt, nur kam dabei niemandem in den Sinn, daß es sich um galvanische Elemente handeln könnte. Sie sind dem Hauptgefäß zwar im Aufbau ähnlich, jedoch als Batterien definitiv unbrauchbar.

1978 wurde das Gefäß im Rahmen einer Ausstellung in Genf und anschließend im Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit gezeigt. Im Ausstellungskatalog wurde es als „Apparat“ bezeichnet. Ab diesem Zeitpunkt kamen weltweit eine Fülle an Theorien über das Artefakt auf, welches nun auch als Parther-Batterie, Batterie der Parther oder auch als Batterie von Khu-jut Rabuah bezeichnet und bekannt wurde.
Die Bagdad-Batterie Die Bagdad-Batterie Die Bagdad-Batterie
DIE BAGDAD-BATTERIE ALS GRAFISCHES MODELL
DER AUFBAU ENTSPRICHT EINEM GALVANISCHEN ELEMENT

Fotos: Frank Dörnenburg

Auch Erich von Däniken berichtete schon über das Thema und ließ sogar die Batterie nachbauen, welche anschließend tatsächlich eine gewisse Spannung erzeugte. Aber er war nicht der erste. In den letzten 30 Jahren wurden viele Nachbauten hergestellt, über deren Funktionalität man sich bis zum heutigen Tag streitet. Im Jahr 1960 fertigte John B. Pierczynski, an der Universität von North Carolina, ein Duplikat dieses seltsamen Gegenständes aus Bagdad an. Er füllte den Kupferzylinder mit einer 5-prozentigen Essigsäure und erhielt 18 Tage lang eine elektrische Spannung von 1,5 Volt. Im Jahr 1978 fertigte der damalige Direktor vom Museum Hildesheim, Dr. Arne Eggebrecht, anläßlich einer Ausstellung, gemeinsam mit dem Restaurator Rolf Schulte, ebenfalls ein Duplikat der Bagdad-Batterie an. Sie wählten als Elektrolyt frisch gepressten Traubensaft, der auch damals im Orient verfügbar gewesen sein müsste. Die so entstandene galvanische Batterie gab schließlich 0,5 Volt elektrische Spannung ab  und es wurde eine Stromstärke von 150 Mikroampere gemessen - ausreichend zum Vergolden von kleinen Gegenständen wie der Restaurator und der Museumsdirektor anmerkten. Tatsächlich konnte auch dieser Vorgang anhand einer kleinen Figur demonstriert werden.
Nachbau der Bagdad-Batterie Die Bagdad-Batterie
NACHBAU DER BAGDAD-BATTERIE
ANGESCHLOSSEN AM STROMMESSER ERZEUGT SIE 1,1 VOLT

Fotos: hasdeu.bz.edu.ro

Ein anwesender Galvaniseur, Kurt Pengel, meinte, dass die Parther vermutlich eine weit bessere Salzlösung als Elektrolyt verwendeten. Diese Salzlösung konnte man durch schlecht gegerbtes und verrottetes Leder gewinnen. Noch 1940 stellte Wilhelm König in seinem Buch "Neun Jahre Irak" fest, daß es in Bagdad noch immer "ein primitives Verfahren auf versteckter elektrischer Basis"
Die Bagdad-Batterie
DIE BAGDAD-BATTERIE
IM MUSEUM VON BAGDAD

Foto: Bagdad Museum

zum Vergolden von Gegenständen gibt. Im Jahr 1979 fertigten zwei Mitarbeiter des Prähistorischen Museums in München, Roman Raab und Max Berkau, ebenfalls anläßlich einer Ausstellung, Rekonstruktionen der vermeintlichen Batterie aus Bagdad an, aus Materialien wie sie früher bekannt waren wie Ton, Kupfer und Eisen. Mit einfachen Essig-, Trauben- und Zitronensäuren gefüllt, lieferten diese Batterien jeweils 0,5 Volt Spannung und 20 Milliampere Strom. Wenn man alle 4 bis 5 Tage die Säure erneuert, kann man das Element monatelang verwenden, meinten die Konstrukteure. Konnten die Parther aber tatsächlich gezielt mit elektrischem Strom umgehen? Wußten sie, daß in ihren seltsamen Gefäßen eine elektrische Spannung entsteht? Es ist ja kein elektrisches Zubehör wie Drähte, Kabel oder Klemmen gefunden worden. Mit Recht fragte sich daher schon 1962 Walter Winton vom Science Museum in London: "Wie konnte denn
Die Bagdad-Batterie
ABB. DER BAGDAD-BATTERIE
AUS WILHELM KOENIGS BUCH
"9 JAHRE IRAK"

Foto: Wilhelm Koenig
der Strom nachgewiesen werden?" Und weiter fragt Winton: "Und wenn diese seltsame Erfindung nicht als Speicher für Elektrizität verwendet wurde, für welchen Zweck wurde sie dann angefertigt?" Ist diese Tonvase mit dem Kupferzylinder und dem Eisenstäbchen nur ein merkwürdiger Kultgegenstand, der zufällig eine Ähnlichkeit mit einem galvanischen Element hat? Das ist nicht von der Hand zu weisen. Mit einfachen Experimenten aus dem Physikunterricht mit Äpfeln oder Birnen und Metallstäbchen kommt man zu demselben Ergebnis wie mit den Tongefäßen aus Bagdad. Einigermaßen nennenswerte elektrische Spannungen müßte man durch Zusammenschalten vieler solcher Elemente erreichen. Man müsste stärkere Elektrolyte wie Schwefelsäure verwenden, diese ist aber erst im 8. Jahrhundert von Jabir ibn-Hayyan entdeckt worden, wie der amerikanische Ingenieur und Historiker L. Sprague de Camp, dessen Freund Willy Ley ebenfalls das Bagdad-Element untersucht hat, schon 1980 festgestellt hat. Wie Sie sich mit Sicherheit denken können, ist die anerkannte Wissenschaft nicht bereit, dieses rätselhafte Artefakt als Batterie zu identifizieren. Einige Wissenschaftler vermuten, daß das Gefäß auch als eine Art Amulette genutzt wurde. Ein solcher Brauch ist in Israel durchaus bekannt. Dort wickelt man Segnungssprüche, die auf Papyrus geschrieben wurden, um einen Stab und versiegelt diese in einem Kupferzylinder. Und tatsächlich wurden in einigen der anderen gefundenen Zylinder Pflanzenfasern entdeckt, die von verrottetem Papier oder Papyrus herstammen könnten. Vielleicht werden zukünftige archäologische Funde das Rätsel um die Bagdad-Batterie etwas erhellen. Heute, siebzig Jahre nach der Auffindung des Artefakts und mehr als dreißig Jahre nach den ersten Rekonstruktionsversuchen, gibt es immer noch keine weiteren Hinweise auf die tatsächliche Verwendung dieses Objektes.

fast-geheim.de - 02/2009
Quellen: Frank Dörnenburg http://doernenburg.alien.de/alternativ/dendera/dend02.php
Brian Haughtons Buch "Verlorenes Wissen - Verbotene Wahrheit"
Walter Hain http://www.saeti.at/dendera.htm
http://www.iranchamber.com/history/articles/parthian_battery.php
http://www.hasdeu.bz.edu.ro/softuri/fizica/mariana/Electricitatea/Pile_2/Home.html

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