 |
Vatikan AG Gianluigi Nuzzi
Vatikan
AG - Ein Geheimarchiv enthüllt die Wahrheit über die Finanz- und
Politskandale der Kirche. Die unerhörte Geschichte, die hier erzählt
wird, stützt sich auf ein umfangreiches Geheimarchiv, das in der
Schweiz lagerte und hier erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
Viertausend geheime Dokumente des Heiligen Stuhls Briefe, vertrauliche
Mitteilungen, Aktennotizen, Protokolle, Kontoauszüge und Buchungsbelege
gewähren einen Blick hinter die Kulissen des vatikanischen
Finanzsystems. Die Dokumente stammen aus dem Nachlass Monsignor Renato
Dardozzis (1922 2003), bis Ende der neunziger Jahre einer der
wichtigsten Mitarbeiter des IOR ( Institut für die Werke der Religion
), wie die Vatikanbank offiziell heißt. Ende der achtziger Jahre schien
mit dem Crash der Ambrosiano-Bank, der rätselhaften Ermordung Roberto
Calvis und Michele Sindonas und dem Rückzug von Erzbischof Marcinkus
aus der Leitung des IOR der Schlussstrich unter ein unrühmliches
Kapitel der Vatikanbank gezogen. Aber dann so beweisen die Dokumente
aus Dardozzis Archiv begann alles wieder von vorn. Seit 1992 entstand
ein neues, noch raffinierteres System mit Nummernkonten, über die
Hunderte Milliarden Lire verschoben wurden. Architekt dieses Netzwerks
war Prälat Donato de Bonis, der neue Chef der Vatikanbank. Er legte
Konten auf den Namen von Bankiers, Unternehmern und Spitzenpolitikern
an, unter ihnen Omissis , der Codename Giulio Andreottis. Auf diese
Konten wurden Erlöse aus Staatspapieren eingezahlt, um schmutziges Geld
zu waschen. Auch in den Mega-Korruptionsskandal Enimont war die
Vatikanbank verwickelt. Sogar Gelder gläubiger Katholiken, die für
heilige Messen bestimmt waren, wurden mit geschickten Manövern auf
persönliche Konten transferiert. Das IOR funktionierte wie eine Bank
innerhalb der Bank, eine gigantische Geldwaschanlage mitten in Rom, die
von der Mafia genutzt und skrupellos für politische Machenschaften
eingesetzt wurde. Ein Steuerparadies, das allein der Gesetzgebung des
Vatikans unterworfen war. Und das alles im Namen Gottes.
  |
| |
|
 |
Scheinheilige Geschäfte Curzio Maltese
Die
Finanzen des Vatikans. Nach dem Skandal um die Mafia-Verstrickungen der
Vatikanbank in den 1980er Jahren galten die Finanzen des kleinsten
Staates der Welt als zerrüttet. Heute sind dessen Kassen wohl gefüllt:
dank Spendenrekorden, einer umfassenden Steuerbefreiung und lukrativen
Nebeneinkünften. Topmanager kümmern sich um die Geschäfte. Um die
Transparenz ist es weniger gut bestellt: Was der Kirche an Geldern
zufließt und wofür sie sie ausgibt, ist ein streng gehütetes Geheimnis.
Curzio Maltese blickt hinter diese Mauer des Schweigens. Gestützt auf
Kirchendokumente, fördert seine Recherche Verblüffendes zutage. Entgegen
aller Annahmen kommt nur ein Fünftel der Einkünfte aus der
Kirchensteuer wohltätigen Zwecken zugute. Die Kirche ist Italiens
größter Immobilienbesitzer und Tourismusmanager und zahlt keinen Cent
Steuern, wenn sie Hotels betreibt oder einträgliche (Pilger)Reisen
organisiert. Der Vatikan, für internationale Anleger ein Steuerparadies,
kostet den italienischen Steuerzahler mehr als Staatsverwaltung und
Parlament zusammengenommen. Doch Kritiker dieses gänzlich
undemokratischen Systems bekommen schnell den langen Arm der Kurie zu
spüren: In Italien läuft nichts mehr ohne Plazet des Vatikans, der sich
immer ungehemmter in die Politik des laizistischen Staates einmischt.
Wer wissen will, wie undurchsichtige Finanzsysteme funktionieren und was
der Vatikan tatsächlich mit dem Geld seiner Gläubigen macht, kommt an
diesem Buch nicht vorbei. »Malteses Buch wirft ein Schlaglicht auf ein
intransparentes, ganz und gar anomales Finanzsystem und gibt der Frage
nach dem Verhältnis von Religion und Politik, Kirche und Staat eine ganz
neue Aktualität.« (Liberazione)
  |
| |
|
 |
Der Vatikan Klaus-Rüdiger Mai
Geschichte
einer Weltmacht im Zwielicht. Der Vatikan ist Symbol für die Politik
und Macht der katholischen Kirche. Seit rund 2000 Jahren nimmt sie
entscheidenden Einfluss auf das Leben von Milliarden von Menschen auf
der ganzen Erde. Aus der Geschichte ist diese Macht nicht wegzudenken,
aus der Gegenwart erst recht nicht. Der Vatikan ist Keimzelle größter
humanitärer Unternehmungen der Menschheit, Hort bedeutendster
Kulturgüter, eine der einflussreichsten Finanzmächte dieses Globus'.
Aber auch düstere Kapitel durchziehen die Geschichte dieses
"Gottesstaates". Die katholische Kirche ist nicht unfehlbar.Mit vielen
Schwarzweißabbildungen, Karten, Übersichten und einer vollständigen
Liste aller Päpste.
  |
| |
|
 |
Ihr habt getötet Discepoli di Verità
Der
Machtkampf der Logen im Vatikan. Insider berichten über einen Mord, der
sich 1998 innerhalb der Mauern des Vatikans zutrug und nie aufgeklärt
wurde. Ableger der berüchtigten Freimaurerloge P2, der auch Silvio
Berlusconi nahesteht, rivalisieren mit dem international agierenden Opus
Dei. Alles deutet darauf hin, daß zum Ende der Ära Wojtyla der Kampf um
die Schlüsselpositionen im Vatikan neu entbrannt ist. Ein
sensationelles Dokument über die Auswüchse klerikaler Machtpolitik.
"Discepoli di Verità" (Jünger der Wahrheit) nennt sich eine Gruppe von
Angehörigen des Kirchenstaates, Geistliche und Laien, die mit ihrem
Schweigen nicht länger eine vom Heiligen Stuhl konstruierte und
verbreitete "offizielle Wahrheit" stützen wollen. Im Einvernehmen mit
den Autoren hat der italienische Verlag Kaos edizioni den Text darüber
hinaus mit Erläuterungen, Pressezitaten, Quellenverweisen und Dokumenten
versehen.
  |
| |
|
 |
Weltmacht Vatikan Ludwig Ring-Eifel
Weltmacht
Vatikan: Päpste machen Politik. Die Geschichte des Vatikans schwankt
zwischen Ohnmacht und Weltgeltung. Der bekannte Vatikan-Korrespondent
Ring-Eifel zeichnet den atemberaubenden Aufstieg der katholischen Kirche
zur Weltmacht nach. Er beleuchtet die entscheidende Rolle, die die
Päpste in der Weltpolitik spielen, und verschweigt auch die Abgründe
päpstlicher Geheimdiplomatie nicht. Ein Blick hinter die Kulissen -
packender als jeder Vatikan-Thriller.
  |
| |
|
 |
Benedikts Kreuzzug Alan Posener
Der
Angriff des Vatikans auf die moderne Gesellschaft. „Ich halte Benedikts
Denken für irregeleitet“, sagt Autor Alan Posener überzeugt. In seiner
Anklage versucht der Journalist zu beweisen, dass der deutsche Papst die
Revolution der Moderne ungeschehen machen wolle. Wenn also Benedikt
XVI. die „Diktatur des Relativismus“ anprangert, wertet das Posener als
Angriff auf den aufgeklärten Pluralismus. Zugeständnisse an die
Pius-Bruderschaft gehören demnach zum Versuch, Fenster zu schließen, die
das Zweite Vatikanische Konzil in den sechziger Jahren des letzten
Jahrhunderts aufgestoßen hatte. Hart ins Gericht geht Posener mit dem
Geschichtsverständnis des Papstes, wenn dieser glaubt, die Indianer
hätten – ohne es zu wissen – schon immer Jesus Christus gesucht oder die
Deutschen seien von den Nazis verführt worden. Zudem brandmarkt der
Kirchenkritiker die katholische Sexualmoral, die Verhütung ablehnt,
selbst Vergewaltigungsopfern keine Abtreibung zugestehen will und die
Homosexuellen und emanzipierten Frauen feindseelig gegenüber stehe.
Christentum wie Islam wirft Posener eine „Kultur der Repression“ vor.
Wenn sich Religion selbst als absolut wahr setze, dann sei das „in
letzter Konsequenz die Logik des Dschihad“. Der auf die Spitze
getriebene Vorwurf lautet, der Pontifex stehe dem Islamismus in
grundsätzlichen Glaubensfragen näher als dem westlichen Pluralismus. Und
dass dem einst als reaktionär bezeichneten Kardinal Ratzinger nach
seiner Wahl zum Papst auf einmal begeistert zugejubelt wird – darüber
mag Posener nur den Kopf schütteln. Wenn man so will, legt sich der
deutsch-britische Autor in seiner Streitschrift mit einem Sechstel der
Menschheit an. Seine Papst-Anklage kommt stets kritisch, oft
angriffslustig, ab und zu polemisch und bisweilen verbissen daher.
Letzteres tritt oft zu Tage, wenn sich Kritiker des Katholizismus an der
ungeheuer vielschichtigen Institution und ihrer Führung abarbeiten.
  |
| |
|
 |
Der gefährliche Papst Alan Posener
Eine
Streitschrift gegen Benedikt XVI. Als der Papst einen Holocaust-Leugner
zurück in den Schoß der Kirche holte, war das Entsetzen groß. Doch
dieser Schritt war nicht gedankenlos, wie viele meinen. Alan Posener
weist eindrucksvoll nach, dass Benedikt XVI. schon seit langem einen
Feldzug gegen die Errungenschaften der Moderne führt - und zwar mit
aller Konsequenz.Die Konfrontation mit der 68er-Bewegung und der
"Theologie der Befreiung" machte Joseph Ratzinger zum Hauptvertreter
eines kompromisslosen Konservatismus. Seither formuliert er mit großer
Radikalität und Beharrlichkeit die Grundsätze eines intellektuellen
Rollbacks der Moderne. Als Papst Benedikt XVI. bekämpft er den
weltlichen Staat und die Werte der Aufklärung: Pluralismus der
Gesellschaft und des Glaubens, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung
der Frau, Emanzipation der Wissenschaft von der Religion. Mit seiner
Rede in Auschwitz revidierte der Papst die Position der katholischen
Kirche zum Holocaust; der Ton gegenüber den Juden hat sich ebenfalls
verschärft. In ihrem Widerstand gegen die Moderne, so das provozierende
Fazit dieses Buches, ist die katholische Kirche dem islamistischen
Fundamentalismus bereits auf paradoxe Weise nahe gerückt.
  |
| |
|
 |
Opus Dei - Der Stoßtrupp Gottes im Vatikan Maggy Whitehouse
Opus
Dei - Der Stoßtrupp Gottes im Vatikan - Maggy Whitehouses Werk über die
berüchtigte Organisation innerhalb des Vatikan. Die am 2.10.1928 von
Escriva de Balaguer gegründete Organisation des Opus Dei stellt sich in
der Öffentlichkeit als brüderliche katholische Laienorganisation dar,
deren Mitglieder durch die tägliche Arbeit Gott heiligen. In
Wirklichkeit handelt es sich um einen straff organisierten Geheimbund
erzkonservativer Fanatiker, die weltweit schlüsselpositionen in Staat
und Gesellschaft besetzen.
  |
| |
|
 |
Papst-Entzauberung Hubertus Mynarek
Das
wahre Gesicht des Joseph Ratzinger und die exakte Widerlegung seiner
Thesen. Das vorliegende Buch zeigt in nüchterner, aber nie langweiliger,
vielmehr höchst interessanter, konkret-anschaulicher Analyse, was an
diesen Lobeshymnen auf den Papst wirklich dran ist. Es ist ein
Enthüllungsbuch im besten Sinn des Wortes, indem es außerdem unbekannte
bzw. fast vergessene Details aus Leben, Wirken und Reden des Papstes an
den Tag befördert und auf diese Weise ein ganz neues, alternatives, viel
objektiveres und umfassenderes Bild seines wahren Charakters und der
Qualität seines Schrifttums erstellt. Punkt um Punkt wird auch
Ratzingers Regierungsprogramm kritisch hinterfragt und seine Stellung zu
allen gesellschaftlichen und politisch relevanten Themen sowie zum
Islam in die Darstellung einbezogen. Einen besonders süffisanten Aspekt
des Buches stellt die Entlarvung der Haltlosigkeit vieler Presseberichte
über den Papst dar. Das Buch erfüllt alle Kriterien, um als das
Standard-Werk der Aufklärung in Sachen Ratzinger zur Geltung zu kommen.
  |
| |
|
 |
Geheimnis Vatikan Heiner Boberski & Josef Bruckmoser
Das
Geschehen in der Zentrale der römisch-katholischen Kirche ist oft nicht
einsichtig und gibt viele Rätsel auf. Dieses Buch blickt hinter die
Mauern des kleinsten Staats der Welt und beleuchtet seine internen
Strukturen und Abläufe ebenso wie zwielichtige Finanzierungen und
ungeklärte Kriminalfälle im Dunstkreis des Vatikans.
  |
| |
|
 |
Schleichende Übernahme - Das Opus Dei unter Papst Benedikt XVI Peter Hertel
Peter
Hertel lässt nicht locker. Immer wieder deckt er die Ziele und Wege des
Geheimbundes Opus Dei auf, dieser umstrittensten katholischen
Organisation der Gegenwart. Nicht allein Kirchenkritiker, sondern vor
allem auch treue Gläubige verweisen auf das skandalöse Sündenregister
von Opus Dei. Das ficht Benedikt XVI. nicht an, was die Dunkelmänner des
Opus Dei Morgenluft wittern lässt. Peter Hertel informiert nachhaltig
und zuverlässig über die Ziele und Wege von Opus Dei, die auf die
Wiederkehr eines Katholizismus gerichtet sind, der sich
autoritär-hierarchisch nach militärischen Denkmustern – umgeben von
einer bösen Welt von Feinden, von Kommunisten, Liberalen und
Befreiungstheologen – organisiert. Jetzt vertieft und erweitert Hertel
sein Standardwerk, das schon einmal unter dem Haupttitel »Schleichende
Übernahme« erschienen ist und sich mit Josemaría Escrivá, seinem Opus
Dei und der Macht im Vatikan befasste. Es ist endlich an der Zeit, dass
sich die katholische Kirche eindeutig für eine Abkehr dieser
Geheimor-ganisation von ihren Ideen und Methoden erklärt.
  |
| |
|
 |
Die Geheime Inquisition Peter Godman
Die
Geheime Inquisition - Aus den verbotenen Archiven des Vatikans. Die
Archive des Heiligen Offiziums galten bis zu ihrer Öffnung zu Beginn des
Jahres 1998 als geheim. Doch schon zuvor war das strenge Zugangsregime
der vatikanischen Archive gelockert worden. So gewährte man Peter
Godman, Professor für lateinisches Mittelalter und Renaissance an der
Universität Tübingen, bereits 1996 weitest gehenden Einblick in die
Akten von Indexkongregation und Römischer Inquisition. Godman, der
zunächst nur für drei Tage nach Rom gereist war, um Einsicht in die
Unterlagen über die Zensur der Schriften Niccolò Machiavellis zu nehmen,
hat davon reichlich Gebrauch gemacht und mit "Die geheime Inquisition"
eine äußerst lesenswerte Analyse des Wirkens der vatikanischen Zensur-
und Inquisitionsbehörden vorgelegt. Godmans besondere Aufmerksamkeit
gilt dabei nicht dem Umgang der katholischen Kirche mit "Hexen" und
dergleichen -- diesem, wie er ganz zu Recht sagt, "abgedroschenen Thema
der Inquisitionsforschung"; sein Fokus liegt vielmehr auf der geistes-
und kulturgeschichtlich ungleich interessanteren Frage, wie die
kirchlichen Amtsträger mit den Intellektuellen und ihren Werken
verfuhren. So rekonstruiert der Autor anhand von Akten aus der Zeit des
Kalten Krieges erstmals die Zensur des Werks von Graham Greene. Für die
Zeit vor dem 20. Jahrhundert erhält der Leser umfassend Auskunft
darüber, wie und warum man mit den Schriften von Denkern wie Descartes,
Leibniz, Hume, Montesquieu oder Voltaire verfuhr.
  |
| |
|
 |
Die Heiligen Väter - Päpste und ihre Kinder Horst Herrmann
Sie
predigen Wasser und trinken Wein Das brisante Thema: Sex und Kirche
Während der Vatikan sich gegenwärtig um die Sexskandale seiner Priester
sorgt, ist auch eine historische Betrachtung des Themas aufschlußreich.
Nicht nur der berühmt-berüchtigte Alexander VI. Borgia hat Kinder
gezeugt, auch viele Päpste vor und nach ihm. Der renommierte
Religionssoziologe Horst Herrmann weist nach, daß es um die fünfzig eher
unheilige Väter auf dem Papststuhl gab, die ihre Söhne und Töchter nach
Kräften protegierten. Morde an Papstkindern waren an der Tagesordnung.
Eine hochspannende, etwas andere Kirchengeschichte.
  |
| |
|
 |
Opus Dei - Mythos und Realität John L. Allen
Opus
Dei - Mythos und Realität. Ein Blick hinter die Kulissen. Analyse einer
"geschlossenen Geheimgesellschaft". - Unter die Lupe genommen:
Gerüchte, Fakten, Praktiken. - Die Quellen: Führende, Mitglieder;
Ehemalige. - Ein aktuelles "Grundlagenwerk" zu Opus Dei mit dem Blick
von außen und innen. - Die Wahrheit über Opus Dei - jenseits von
Ideologie und Phantasie, Apologie und Polemik. "Stellen Sie sich Opus
Dei vor als das `Guinness Extra Stout´ - ein starkes Bier von sehr
ausgeprägtem Geschmack, der eindeutig nicht jedem liegt". Der Journalist
John Allen wagt einen interessanten Vergleich. Für seine Recherchen
durfte er uneingeschränkt hinter die Kulissen dieses mysteriösen
Geheimbundes blicken: Er besuchte die Zentren von Opus Dei, sprach mit
Führenden und Mitgliedern, aber auch mit Menschen, die Opus Dei den
Rücken gekehrt haben. Das Ergebnis ist ein wohl erstmalig objektives,
sachliches und differenziertes Bild einer Organisation, deren Mitglieder
"Gott in der Arbeit und im täglichen Leben suchen". "Scharfe Kritiker
der Organisation und diejenigen, die dramatische Enthüllungen erwarten,
werden vielleicht enttäuscht sein. Doch die Leserinnen und Leser, die
mehr über diese oft mysteriöse Organisation wissen wollen, werden Allens
Buch über "Das Werk Gottes" höchst informativ finden." Publishers
Weekly Was ist Opus Dei - "Das Werk Gottes"?. - Katholischer Laienorden,
1928 von Jose Maria Escriva de Balaguer gegründet. - 84.000 Mitglieder,
davon 1.600 Priester, in 80 Ländern. - Hat großen Einfluss auf Politik
und Wirtschaft einiger Länder. - Kritisiert wegen seiner sektenähnlichen
Methoden und reaktionären Ideologie.
  |
| |
|
 |
Die Geheimnisse des Vatikan Cyrus Shahrad
Die
Geheimnisse des Vatikan: Enthüllungen aus der Machtzentrale der Kirche.
Aus dem Machtzentrum der katholischen Kirche verrät dieses Buch Fakten
und Insiderwissen: Von der Geschichte des Papsttums und des
Vatikanstaates, über die jahrhundertelangen Verbindunge zu Künstlern und
in die politischen Schaltzentralen bis hin zu Intrigen,
Verschwörungstheorien und belegten Skandalen wird berichtet.
  |
| |
|
 |
Vatikan - Die Macht der Päpste Guido Knopp
Vatikan
- Die Macht der Päpste. Kein halbes Jahrhundert liegt zwischen dem
Amtsantritt von Pius XII. und Johannes Paul II. Dennoch liegen Welten
zwischen den beiden Päpsten. Guido Knopp beleuchtet anhand bisher
geheimer Dokumente, erstmaliger Zeitzeugenberichte und akribischer
Recherchen Leben und Wirken der letzten fünf Päpste, die sich in einer
rapide wandelnden Welt völlig unterschiedlichen Aufgaben gegenübersahen.
  |
| |
|
 |
Index - Der Vatikan und die verbotenen Bücher Hubert Wolf
"Meine
'Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter' ist auf den Index der
verbotenen Bücher gesetzt worden“, schrieb der Historiker Ferdinand
Gregorvius 1874 in sein Tagebuch. Erfahren hatte er davon bei einem
Spaziergang durch die Heilige Stadt. Dort nämlich wurden Neuaufnahmen
von Büchern, die die Indexkongregation wegen Unsittlichkeit oder
Blasphemie für besonders verwerflich hielt, auf großen Urteilsplakaten
an den Portalen der Hauptkirchen angeschlagen. Wer hier verzeichnet war,
war für wahre Katholiken bis auf Widerruf tabu. Der Münsteraner
Kirchenhistoriker Hubert Wolf ist einer der ersten, der in den streng
geheimen Archiven des Vatikan hat forschen dürfen. Seine Edition der
geheimen Akten der Indexkongregation stellt eine große, aber eher
unlesbare Forschungsleistung da. In seinem Buch stellt Wolf die
Ergebnisse seiner Arbeit nun erstmals einem breiteren Publikum vor.
Anders als andere Professoren, die oftmals nicht mehr populär über ihren
Forschungsgegenstand schreiben können, meistert Wolf die
Herausforderung mit Bravour. Index ist auf jeder Seite eine gut lesbare
und gelungene Bestandsaufnahme einer heute als überholt geltenden
theologischen Institution, die bis zu ihrer Auflösung 1966 feste Regeln
der Lektüre formulierte. Streng genommen hätten Autoren wie Heine,
Balzac, Diderot oder Sterne also bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts von
Katholiken nicht gelesen werden dürfen. Wolf beschreibt die Geschichte
des Index von der Erfindung des Bücherverbots bis zu seiner Aufhebung,
illustriert die Arbeit der vom Papst eingesetzten Glaubenswächter,
erläutert die Regeln der Liste und enträtselt in eigenen Kapiteln anhand
der Werke so unterschiedlicher Autoren wie Heine, Knigge oder May,
warum Bücher nach ihrer meist anonymen Anzeige auf den Index kamen --
oder warum eben nicht. Aber Index ist auch ein Stück Detektivgeschichte.
Denn Wolf schildert auch die nahezu kriminalistische Spurensuche nach
den Drahtziehern und Denunzianten, auf Grund derer die Indexkongregation
ihre Arbeit im konkreten Fall aufnahm. Diese Spurensuche führte den
Kirchenhistoriker aus den Archiven des Vatikan heraus, hinein in die
Archive von Behörden und Universitäten in ganz Europa. So ist Index auch
ein wundervolles Dokument dafür geworden, die spannend auch
geisteswissenschaftliche Forschung sein kann, wenn man sie nicht am
heimischen Schreibtisch betreiben muss.
  |
| |
|
 |
Die geheimen Gutachten des Vatikan - Weltliteratur auf dem Index Peter Godman
In
höchster Sorge wandte sich das Fünfte Laternakonzil im Jahr 1515 einem
neuen Medium zu: Der Buchdruck beunruhigte die Konzilsväter; schließlich
ließen sich mit Gutenbergs Erfindung nicht nur Psalter drucken, sondern
auch häretische Schriften und reformatorische Flugblätter. Als Antwort
schuf man eine Zensurbehörde, die Indexkongregation, die über vier
Jahrhunderte als Instrument kirchlicher Wissens- und
Kommunikationskontrolle diente. Der Historiker Peter Godman schildert
hier die spektakulärsten Fälle: Werke der Philosophie, der Literatur,
der Naturwissenschaften und der Geschichtsschreibung, die längst als
Meisterwerke zum globalen Bildungskanon gehören von Boccaccio über
Erasmus, Kant und Darwin, Flaubert undVoltaire -, fanden sich auf dem
päpstlichen Index wieder, überführt durch geheime Gutachten, die in
ihrer Willkür und Ineffizienz eine makabre, aber gerade deshalb höchst
unterhaltsame Lektüre bieten. Autor Peter Godman, geboren 1955 in
Auckland, Neuseeland, ist nach Dozenturen in Oxford, Cambridge und
Tübingen seit 2002 Professor für lateinische Philologie des Mittelalters
und Geistesgeschichte an der Sapienzia in Rom. Obwohl bekennender
Nichtgläubiger, bekam er bereits 1996 die Erlaubnis zur Recherche im
Geheimarchiv des Vatikans. Peter Godman hat zahlreiche wissenschaftliche
Bücher geschrieben, die international publiziert und ausgezeichnet
wurden.
  |
| |
|
 |
Im Namen des Heiligen Vaters Hanspeter Oschwald
Wie
fundamentalistische Mächte den Vatikan steuern. Wer zieht die Fäden im
Vatikan? Bestimmen fundamentalistische Bewegungen die Entscheidungen des
Papstes? Hanspeter Oschwald, Kirchenkenner mit besten Kontakten in den
Vatikan, zeigt auf, welche Rolle Opus Dei, Legionäre Christi und andere
konservative, elitäre »Movimenti« im feinen Netzwerk der vatikanischen
Macht spielen. Ein schonungsloser und höchst erhellender Blick auf die
geheimen Strippenzieher in Rom. Papst Benedikts Entscheidungen bewegen
die Gemüter – von einer Wende rückwärts ist die Rede, und immer mehr
Menschen wenden sich verschreckt von der Kirche ab. Wer oder was steckt
dahinter? Wie steht der Pontifex zu den reaktionären Meinungen und
Zielen der Fundamentalisten, die immer häufiger Schlüsselstellen in den
Behörden der Kurie besetzen? Ist er ein stiller Dulder oder profitiert
er gar vom konservativen Gedankengut der charismatischen
»Erneuerungsbewegungen«? Hanspeter Oschwald schaut hinter die hohen
Mauern des Vatikans und macht eines unmissverständlich klar: Meter um
Meter sichern sich die religiösen Eiferer den Boden rund um den Heiligen
Stuhl. Der Mann mit dem schlohweißen Haar hat seinen Apparat nicht
sicher im Griff.
  |
| |
|
 |
Das Opus Dei - Eine Innenansicht Klaus Steigleder
Über
die Personalprälatur "Opus Dei" ("Werk Gottes") wurde in den
vergangenen Jahren viel geredet und geschrieben, nicht nur innerhalb der
katholischen Grenzen. Viele Christen sehen In ihr eine große Hoffnung
in einer Zeit, In der Kirchlichkeit, Festhalten an Lehraussagen und
Ganzeinsatz für die Botschaft Jesu nicht mehr gefragt zu sein scheinen.
Andererseits macht das Opus Dei immer wieder auch negative Schlagzeilen.
Einmalig im deutschen Sprachraum wird hier eine ausführliche kritische
Darstellung dieser Vereinigung von einem Autor geboten, der ihr mehrere
Jahre als Mitglied angehörte. Das Buch erweist all jenen einen Dienst,
die mit dem Opus Dei konfrontiert sind: Jugendliche, die in Kontakt mit
seinen Mitgliedern kommen, deren Eltern, Seelsorger und Lehrer sowie In
der Jugendarbeit Tätige und kirchliche Amtsträger, die das Werk meist
nur von außen kennen. Aber auch für andere Interessierte schließt es
eine weit verbreitete Informationslücke. Bei aller Kritik am Opus Dei
bleibt der Verfasser sachlich und unpolemisch, hält sich nicht an
Äußerlichkeiten und rein persönlichen Erfahrungen auf, sondern
beschreibt es auch anhand der Grundsatztexte und Selbstaussagen des Opus
Dei.
  |
| |
|
Thrive
Lelouch, 2012-04-05 05:23Bemerkenswert ! mir fehlen die Worte. Ich finde da ...
Weiterlesen …
Dinge, die es nicht geben dürfte
Corbuse, 2012-03-02 15:13sehr schönes interview
Weiterlesen …
Meerjungfrau? I
PsyGift, 2012-02-16 15:57Das sieht irgendwie aus wie eine Gipspuppe. :-D
Weiterlesen …
Wurm im Weltraum III
PsyGift, 2012-02-16 15:35Nun ja, ich will ja nicht unhöflich sein, aber ic ...
Weiterlesen …