 |
Das Ende der Weltwirtschaft und ihre Zukunft Nouriel Roubini & Stephen Mihm
Kein
anderer Wirtschaftswissenschaftler hat die Weltwirtschaftskrise so
frühzeitig und detailliert vorhergesehen wie der US-amerikanische Ökonom
Nouriel Roubini. Gemeinsam mit dem Wirtschaftshistoriker Stephen Mihm
liefert er eine historisch fundierte und ganzheitliche Analyse der
jüngsten Krise, sowie wissenschaftlich begründete Prognosen für die
Zukunft. Märkte sind selbstregulierte Gebilde und als solche stabil,
solide und verlässlich. Dieser Glaubenssatz diente jahrzehntelang als
Grundlage für wichtige politische Entscheidungen und groß angelegte
Investitionsstrategien. Wirtschaftskrisen passten nicht in diese Logik.
Dementsprechend wurden sie als bloße Ausreißer betrachtet, die
weitgehend unvorhersehbar seien. Wie falsch diese Annahmen sind, das
belegen Nouriel Roubini und Stephen Mihm in ihrem großen Buch zur
Krisenökonomie. Die Autoren betrachten Krisen nicht als Ausnahme,
sondern als Regel. Dementsprechend rücken sie die Krise wieder in den
Mittelpunkt der Wirtschaftswissenschaft. Krisen, so ihre These, sind
fester Bestandteil des kapitalistischen Genoms. Dies belegen die Autoren
anhand vieler historischer Beispiele aus verschiedenen Ländern und
Jahrhunderten. Roubini und Mihm erklären, welchen Gesetzen
wirtschaftliche Krisen unterliegen, und können dadurch viele drängende
Fragen der Gegenwart beantworten. Wie konnte der jüngste
finanzwirtschaftliche Zusammenbruch überhaupt entstehen? War er eine
Folge mangelnder staatlicher Aufsicht oder übertriebener staatlicher
Eingriffe? Haben die Interventionen der Notenbanker das Schlimmste
verhindert, oder sind sie der Keim für weitere Krisen? Wie sieht die
Zukunft des angelsächsischen Modells des ungebremsten
Laisser-faire-Kapitalismus aus? Ist die Krise der Anfang vom Ende der
amerikanischen Vormacht? Wie können wir das globale Wirtschaftssystem
reformieren, um zukünftige Krisen zu verhindern bzw. ihre Schäden in
Grenzen zu halten?
  |
| |
|
 |
Die neuen Herrscher der Welt Jean Ziegler
Jean
Ziegler ist ein Anhänger des starken und offenen Wortes. Wie schon in
seinen letzten Büchern (Die Schweiz, das Gold und die Toten, Wie kommt
der Hunger in die Welt) nimmt der derzeitige Sonderberichterstatter der
UN-Menschenrechtskommission auch bei dieser Analyse wieder kein Blatt
vor den Mund. Schonungslos stellt er den Neoliberalismus, dessen
Protagonisten und Helfershelfer an den Pranger. Wie Ziegler Bill Gates
von Microsoft und Larry Ellison von Oracle, zwei Parade-"Beutejäger",
beschreibt, könnte aus Brehms Tierleben stammen: Nur ihrem
Killerinstinkt folgend, sind sie und ihresgleichen raubtiergleich damit
beschäftigt, Beute zu erlegen, sprich feindliche Firmen zu übernehmen.
Auf ihren weltweiten Beutezügen werden sie von "Söldlingen" wie dem IWF
oder der Weltbank unterstützt. Damit sind sie für den ehemaligen
schweizerischen Nationalrat hauptverantwortlich für den "Weltkrieg gegen
die Armen". Im Zeitalter der Globalisierung, also der schrankenlosen
Liberalisierung der Märkte, werden die kapitalistischen "Oligarchien" zu
den eigentlichen "Herrschern der Welt". Verlierer sind die Armen. Denn
obwohl es möglich wäre, zwölf Milliarden Menschen zu ernähren, dämmert
bei einer Weltbevölkerung von zirka sechs Milliarden etwa ein Fünftel
chronisch unterernährt dem Tod entgegen. "Verantwortlich für sie ist die
Ordnung der Welt. Wer auch immer an Hunger stirbt -- er ist Opfer eines
Mordes", so das Urteil des Autors.
  |
| |
|
 |
Die Globalisierungsfalle: Der Angriff auf Demokratie und Wohlstand von Hans-Peter Martin & Harald Schumann
"Die
Zeit" schrieb: "Das Sachbuch aller Sachbücher", die Süddeutsche Zeitung
betitelte dieses Buch als "Vielleicht das wichtigste Buch des Jahres".
Demokratie bringt Wohlstand; und Wohlstandsbürger sind Bürger, die mit
der Demokratie zufrieden sind. Breiter gesellschaftlicher Wohlstand ist
eine der tragenden Legitimationssäulen der Demokratie. Erodiert dieser
Pfeiler, stimmt die Statik des demokratischen Hauses nicht mehr und es
läuft Gefahr, in sich zusammenzustürzen. Dieser grundlegende
Zusammenhang ist der Angelpunkt in den Überlegungen der beiden
Spiegel-Redakteure Hans-Peter Martin und Harald Schumann. In ihrem
aufrüttelnden Buch sehen sie die Hauptgefahr für den Wohlstand in der
rasant um sich greifenden ökonomischen Globalisierung. Mit zahlreichen
aussagekräftigen Beispielen belegen sie die Entwicklungen und Gefahren,
die vom gigantischen freien Fluß der Geldströme, vom globalen Wettstreit
der Standortbedingungen und von der Harmonisierung der Regelungen
ausgehen. Der Turbo-Kapitalismus ist auf dem weltweiten Siegeszug, die
soziale Marktwirtschaft als das Modell des Gleichgewichts zwischen
kapitalistischer Wirtschaftsordnung und sozialem Ausgleich scheint zur
Niederlage verurteilt. An dieser Entwicklung haben den Autoren zufolge
(demokratische) Politiker keinen geringen Anteil: Schrittweise haben sie
den Primat der Politik über die Wirtschaft aufgegeben, soziale
Ausgleichssysteme systematisch demontiert, unter dem Mantel der
Verbesserung der Standortbedingungen Gewerkschaften entmachtet und
"Renditejäger" gefördert.
  |
| |
|
 |
Bekenntnisse eines Economic Hit Man John Perkins
Bekenntnisse
eines Economic Hit Man: Unterwegs im Dienst der Wirtschaftsmafia
Ein Insider-Bericht über den Ausbau des US-Imperiums auf Kosten der
Dritten Welt. John Perkins war ein Economic Hit Man, ein
Wirtschaftskiller. Seine Aufgabe: Entwicklungsländer zu besuchen und den
Machthabern überdimensionierte, überteuerte Großprojekte zu verkaufen,
die sie in eine Abhängigkeit von den USA brachten. Zwölf Jahre lang hat
Perkins seine Seele verkauft … bis er ausstieg und den Mut hatte, den
Skandal aufzudecken. "Mit Krediten Länder zu ruinieren war meine
Aufgabe." (John Perkins)
  |
| |
|
 |
No Logo! Naomi Klein
Der
Kampf der Global Players um Marktmacht - Ein Spiel mit vielen
Verlierern und wenigen Gewinnern. Wer dachte, zum Thema Globalisierung
sei schon alles gesagt, der wird durch das Buch von Naomi Klein eines
Besseren belehrt. Zugegeben, ihre Ausgangsthese, dass die Globalisierung
viele Gesichter habe, einige strahlende, die den wenigen Gewinnern
gehören, aber eben auch viele verzweifelte der zahlreichen Verlierer,
ist nicht neu. Das ist aber auch nicht ihr Thema. Die freischaffende
Autorin und Redakteurin geht vielmehr einen Schritt weiter: Ihr Werk
resümiert die ersten Ansätze der "nächsten politischen Bewegung", einer
Art globaler Anti-Globalisierungsbewegung, und versteht sich ganz
bewusst als deren Schrittmacher. Systematisch entwickelt die Autorin
ihren Gedankengang: Der Entgrenzung der Markträume -- nichts anderes ist
Globalisierung -- folgt keineswegs die so oft vorhergesagte regellose
globale Anarchie beziehungsweise die schöne neue Welt der großen
Vielfalt. Vielmehr ist die Folge der Entgrenzung die Beschneidung der
individuellen Freiheit, die Beschränkung der Auswahl sowie die Einebnung
kultureller Heterogenität durch die Herrschaft der großen, weltweit
agierenden Konzerne. Microsoft, Shell und Ko., die sich zusammengetan
haben, um die "de facto Weltregierung" zu bilden, erklärt Klein zum
Feindbild. Mit vielen gut ausgewählten Beispielen zeigt sie, dass sich
aber auch seit einigen Jahren weltweit eine Bewegung etabliert hat, die
gegen die Konzernherrschaft ankämpft.
  |
| |
|
 |
Die Schock-Strategie Naomi Klein
Der
Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus. Erst Schock durch Krieg oder
Katastrophe, dann der so genannte Wiederaufbau. Es funktioniert immer
nach den gleichen Mechanismen. Wo vor dem Tsunami Fischer ihren
Lebensunterhalt verdienten, stehen heute luxuriöse Hotelresorts, im Irak
wurden nach dem Krieg die Staatsbetriebe und die Ölwirtschaft neu
verteilt - an westliche Konzerne. Existenzen werden vernichtet, es
herrscht Wild-West-Kapitalismus der reinsten Sorte. Naomi Klein, Autorin
des Welt-Bestsellers »No Logo«, weist in ihrem beeindruckenden Buch
nach, wie der Siegeszug der neoliberalen Ideologie in den letzten
dreißig Jahren auf extremer Gewalt, auf Katastrophen und sogar auf
Folter beruht, um die ungezügelte Marktwirtschaft rund um die Welt von
Lateinamerika über Osteuropa und Russland bis nach Südafrika und in den
Irak durchzusetzen. Naomi Klein ist eine vielfach ausgezeichnete
Journalistin, Kolumnistin und Autorin des internationalen Bestseller »No
Logo«, der in 27 Sprachen übersetzt und von der New York Times als
»Bibel einer Bewegung« bezeichnet wurde. Sie schreibt und berichtet
regelmäßig für große Sender und Zeitungen wie CNN, BBC, The Los Angeles
Times, The Washington Post, RAI, CBC und andere. Naomi Klein lebt in
Kanada.
  |
| |
|
 |
Verschwörung der Narren Kurt Eichenwald
Der
Enron-Skandal: Eine wahre Geschichte. Enron – die Geschichte des
größten Skandals der Weltwirtschaft. Ein Sachbuch-Thriller, der die
Wahrheit über New Economy enthüllt. Enron wurde zum Synonym für die
Skrupellosigkeit von Managern, die wohlfeile Blauäugigkeit von
Aktionären und die Blindheit von Politik und Justiz. Die Enron-Pleite
veränderte Wall Street und Amerika. Jetzt rollt Kurt Eichenwald den
Enron-Skandal unnachgiebig, minutiös und atemberaubend spannend auf. Der
Energiekonzern Enron, einer der zehn größten Konzerne der USA, war Ende
des 20. Jahrhunderts einer der meistgehätschelten Lieblinge der
Finanzwelt. Die Enron-Manager waren gern gesehene Gäste der Mächtigen in
Wirtschaft und Politik bis hinauf zum Präsidenten. Dieses schöne Bild
von grenzenlosem Wachstum und risikolosen Spekulationen zerbarst im
Dezember 2001 von einem Augenblick auf den anderen: Enron war insolvent.
Millionenschwere Bilanzfälschungen hatten einen der größten und
folgenreichsten Unternehmensskandale der US-Wirtschaft ausgelöst. Wall
Street hält für einen Augenblick den Atem an. Der Schaden geht in die
Milliarden Dollar, Zehntausende verlieren ihren Job, ein Präsident gerät
ins Schlingern, die Gerichte werden noch Jahre mit der Abwicklung
befasst sein. Doch was sich wirklich bei Enron abgespielt hat, wie
Größenwahn, blindes Vertrauen, Selbstgefälligkeit, Unfähigkeit und
rücksichtsloses Machtstreben eine solch explosive Melange eingehen
konnten, hat das Zeug zu einem veritablen Thriller. Auf der Basis
dreijähriger Arbeit rollt Eichenwald den Enron-Skandal auf und erzählt
minutiös einen Wirtschaftskrimi ohne Beispiel. Der Leser blickt hinter
jede verschlossene Tür, lernt die Hauptdarsteller um den aus einfachen
Verhältnis aufgestiegenen Boss Ken Lay und deren Hintermänner kennen,
sitzt bei Konferenzen am Tisch und ist Zeuge geheimer Absprachen.
Fasziniert und entsetzt verfolgt er das Roulette um Geld und Macht mit
immer höheren Einsätzen – und immer dramatischeren Verlusten. Eichenwald
beherrscht die Mischung aus Fakten und Fiktion perfekt.
  |
| |
|
 |
Greenspans Betrug Ravi Batra
Die
Wahrheit über den Mann, der die Weltwirtschaft wie kein zweiter prägte,
und die Folgen seiner Politik. Dieses brandaktuelle Werk versteht sich
als eine kritische Analyse der gesamten Bandbreite von Greenspans
Beitrag zur amerikanischen Wirtschaft und zur Weltwirtschaft. Batra
überführt Alan Greenspan des Betrugs und belegt dies stichhaltig und
wortreich. Lassen Sie sich überraschen von einem nur beinahe
unentwirrbaren Geflecht aus Macht und Geld und erkennen Sie,was die
amerikanische Politik der vergangenen 30 Jahre wirklich bewegt hat. Und
welche ökonomischen Auswirkungen wir nun zu erwarten haben. •
Erstaunliche Enthüllungen über den wirtschaftspolitisch mächtigsten Mann
der Welt • Alles über Greenspans Betrug • Seine größten Fehler und ihre
globalen Auswirkungen • Klare Reformvorschläge für die Zukunft. "Ravi
Batra ist einer der am kontroversesten denkenden
Wirtschaftswissenschaftler der Welt. Er gibt sich nicht mit einfachen
Antworten zufrieden, sondern recherchiert in die Tiefe. Batras Ansichten
zu ignorieren, kann einen teuer zu stehen kommen." (William A. Barnett)
  |
| |
|
 |
Geld, Gold und Gottspieler Roland Baader
Am
Vorabend der nächsten Weltwirtschaftskrise. Die Sozialsysteme der
Wohlfahrts- und Sozialstaaten der westlichen Welt steuern dem
Zusammenbruch entgegen. Viele sind bereits am Ende und werden nur noch
mit budgetpolitischen Tricks und betrügerischen Manipulationen mühsam
aufrechterhalten. Der Wohlstand der Industrienationen besteht seit rund
drei Jahrzehnten zu einem Gutteil nur noch aus Schein und Illusion -
konkret: aus Kapitalverzehr - und steht mit seinen Fundamenten auf dem
schlammigen Untergrund eines riesigen Schuldenmeeres. Es ist nur eine
Frage der (relativ kurzen) Zeit, bis diese Scheinwelt in sich
zusammenbricht. Ob der Kollaps mit galoppierender Inflation oder mit
scharfer Deflation (oder beidem nacheinander) einhergeht, und ob er in
eine jahrelang marodierende Rezession oder in eine schwere Depression
mit reihum ablaufenden Staatsbankrotten mündet, sind offene Fragen. Dass
der Turmbau zu Babel zu Ende ist und die Industrienationen in eine
Periode der Verarmung eintreten, steht fest. Die Gründe für das Desaster
sind vi elfältig, und die Literatur über die Ursachen ist endlos. Eine
der wichtigsten Ursachen jedoch - wahrscheinlich sogar die Hauptursache -
wird fast nie genannt und weltweit nur von einer Handvoll Ökonomen
thematisiert: das falsche Geld, das nationalisierte - also sozialisierte
Papiergeldsystem, welches den monetären Kreislauf sukzessive vergiftet
und die Leistungskräfte der Volkswirtschaften zerstört. Das Schweigen
der Ökonomen zu diesem Thema hat wiederum seine Gründe; der wichtigste
davon klingt ungeheuerlich - und ist doch traurige Wahrheit: Nur wenige
Ökonomen wissen, was Geld ist. Genauer: Kaum einer kennt das Wesen des
Geldes. Das vorliegende Buch will die Lösung des Geldrätsels (die schon
lange bekannt ist) offenkundig machen und darlegen, welche
schwerwiegenden Folgen das besagte Nichtwissen (oder Nichtwissenwollen)
in der Wirtschaftsgeschichte - vor allem in der Wirtschaftsgeschichte
der letzten 100 Jahre - hatte und nach wie vor hat.
  |
| |
|
 |
Weltmacht und Weltkrise Robert Kurz
Die
Grenzen des Kapitalismus. Wer Robert Kurz liest, versteht, wie die
Weltkrise funktioniert. Die Weltwirtschaftskrise wird wahrgenommen wie
ein Hollywood-Spektakel mit eingebautem Happy End. Doch die Krise liegt
im System. Die kapitalistische Dynamik hat sich erschöpft. Wir sind auf
dem Weg in eine große Weltdepression. Statt langfristige Entwicklungen
zu beobachten, lassen wir uns vom kurzfristigen Zeithorizont der Märkte
und den unmittelbaren Erwartungen der Marktteilnehmer leiten. Dieser
selbst auferlegten Froschperspektive, die sich auch in der aktuellen
Krisenliteratur spiegelt, setzt Robert Kurz historische Tiefenschärfe
entgegen. Er beschreibt die ökonomischen Einschnitte der
Nachkriegsgeschichte nicht als Resultat von Wirtschaftspolitik, sondern
umgekehrt die Wirtschaftspolitik als Reaktion auf eine blinde Dynamik
des Weltmarkts. Während die gängigen Erklärungsmuster die Krise auf
»Exzesse« von gierigen Bankern zurückführen, zeigt Robert Kurz, dass in
Wirklichkeit eine auf Schulden aufgebaute Konjunktur künstlich aus den
Finanzblasen ernährt wurde. Dabei entwickelte sich die Weltmachtökonomie
der USA mit ihrer Konzentration substanzloser Kaufkraft zum »schwarzen
Loch« der Weltwirtschaft. Aber auf Dauer ist eine nur noch fiktive Wert-
und Geldschöpfung nicht tragfähig. Wer Robert Kurz liest, hat die
Weltwirtschaftskrise verstanden, und zwar als innere Konsequenz der
Entwicklung des Weltmarkts und des globalen Finanzsystems.
  |
| |
|
 |
Der globale Countdown Harald Schumann & Christiane Grefe
Finanzcrash,
Wirtschaftskollaps, Klimawandel - Wege aus der Krise. Die
Globalisierung hat eine neue Dimension erreicht. Völker und Staaten sind
in einer beispiellosen gegenseitigen Abhängigkeit miteinander verbunden,
eine Weltgesellschaft entsteht. Doch das neue System ist bedrohlich
instabil: Die Finanzmärkte stehen vor dem Kollaps, die Weltwirtschaft
erlebt die tiefste Rezession seit Jahrzehnten. Der wachsende
Energiebedarf provoziert Konflikte um Öl und Gas. Der Klimawandel
bedrohtMillionen. Reicht die Zeit, um die Weichen richtig zu stellen?
"Ein monumentales Werk, unglaublich aktuell und mit viel Sachverstand
hervorragend geschrieben. Eine Vision für eine Weltinnenpolitik, wie wir
sie brauchen." (Klaus Töpfer, Umweltminister a. D.) "Umfassend
recherchiert, erschütternd zu lesen, ein aufrüttelndes Werk." (die
tageszeitung)
  |
| |
|
 |
Die Zukunft der Weltwirtschaft Lester Thurow
"Die
Globalisierung", so hat Claus Leggewie in Die Globalisierung und ihre
Gegner in Anspielung auf eine Formulierung Max Webers treffend
formuliert, "ist kein Fiaker, aus dem man nach Belieben aussteigen kann,
wenn einem die Richtung nicht passt." Ihre Richtung sei aber auch kein
Schicksal, dem man sich wohl oder übel ergeben müsste. Tatsächlich ist
die Globalisierung ein gestaltbarer Prozess. Doch um an seiner
Gestaltung auch tatsächlich teilhaben zu können, muss man zunächst
einmal verstehen, wie dieser Prozess überhaupt funktioniert. Zugegeben,
das ist gar nicht einmal so einfach. In Die Zukunft der Weltwirtschaft
vergleicht der renommierte Wirtschaftswissenschaftler Lester Thurow die
Globalisierung gar mit dem Turmbau zu Babel. Auch dieser
weltwirtschaftliche Turmbau, wie er sich gegenwärtig vollziehe, werde
ohne Baupläne errichtet: "Die Architekturzeichnungen sind noch nicht mal
im Entwurfsstadium." Au weia, so ist man geneigt zu befürchten, das
kann ja dann eigentlich nur schief gehen. Dass es aber zunächst einmal
tatsächlich möglich ist, die Gesetzmäßigkeiten der weltwirtschaftlichen
Dynamik zu dechiffrieren, zeigt der Autor an vielen Beispielen recht
überzeugend. Seine Analyse zeichnet sich vor allen Dingen dadurch aus,
dass sie die Stimmen der Globalisierungsgegner nicht nur hört, sondern
auch ernst nimmt. Dabei lässt er nirgends auch nur den geringsten
Zweifel daran aufkommen, dass er zum Kapitalismus, das heißt zum Prinzip
des Rechts auf Eigentum (auch geistigem) und seinem Schutz, keine
Alternative sieht.
  |
| |
|
 |
Die wahre Geschichte der Bilderberger Daniel Estulin
Die
geheime Weltregierung. Im Jahre 1954 trafen sich die weltweit
mächtigsten Männer zum ersten Mal unter der Schirmherrschaft der
holländischen Krone und der Rockefeller-Familie im Luxushotel Bilderberg
in dem kleinen holländischen Städtchen Oosterbeck. Ein ganzes
Wochenende lang debattierten sie über die Zukunft der Welt. Im Anschluß
daran beschlossen sie, sich jedes Jahr einmal zu treffen, um Ideen
auszutauschen und internationale Angelegenheiten zu erörtern. Sie
nannten sich Bilderberg-Club. Seither treffen sie sich jedes Jahr im
Geheimen in einem anderen Luxushotel und bestimmen über das Schicksal
der Menschheit. Zu den handverlesenen Mitgliedern gehören Präsidenten,
Regierungschefs, hochrangige Politiker, Wirtschaftsbosse, Bankiers und
die einflußreichsten Journalisten aus der ganzen Welt. Seit über 15
Jahren recherchiert der spanische Journalist Daniel Estulin die geheimen
Versammlungen der Bilderberger und ihre Ziele. Er begann eine
Untersuchung, die alles von ihm forderte; tatsächlich wurde sie sein
Lebenswerk. Langsam, nach und nach durchdrang er die
Sicherheitsbereiche, von denen die Bilderberger umgeben sind. Indem er
Techniken benutzte, die an die Spionagetaktiken der Geheimdienste
erinnern, und indem er mehrmals sein Leben riskierte, erfuhr er, was
hinter den verschlossenen Türen der Luxushotels gesprochen wurde. In
diesem Buch macht er erstmals sein Wissen der Öffentlichkeit zugänglich.
Was er bei seinen Recherchen entdeckte, ist bestürzend. Die
Bilderberger sind nicht einfach ein Zentrum mit einem starken Einfluß,
sie sind eine geheime Weltregierung. Bei ihren jährlichen Treffen
entscheiden sie unter strengster Geheimhaltung, welche ihrer Pläne wie
umgesetzt und ausgeführt werden sollen. Die wahre Geschichte der
Bilderberger blickt hinter die Kulissen dieser geheimen Treffen und
beleuchtet auch die gleichgesinnten Parallelorganisationen Council on
Foreign Relations und Trilaterale Kommission. Es war Benjamin Disraeli,
Englands Premierminister, der sagte: "Die Welt wird von ganz anderen
Persönlichkeiten regiert als diejenigen glauben, die nicht hinter die
Kulissen blicken." Die wahre Geschichte der Bilderberger enthält bislang
unveröffentlichte Fotos und Aufzeichnungen von Treffen, die die
vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Pläne der Elite der
Bilderberger aufdecken.
  |
| |
|
 |
Die neue Weltwirtschaftskrise Paul Krugman
Paul
Krugman wendet sich in seinem 222 Seiten starken Buch ganz besonders an
den interessierten Laien: keine Formeln, keine Grafiken, keine
Fachsprache! Dennoch gelingt es ihm in der Erzählform, dem gebildeten
Laien verständlich zu machen, wie es zu der gegenwärtigen weltweiten
Finanzkrise kam und was getan werden muss, um Schlimmeres zu verhindern!
Bei der Analyse stützt er sich auf zahlreiche Beispiele verschiedener
Länder, die in den letzten Jahrzehnten in wirtschaftliche
Schwierigkeiten geraten sind. Dabei gelingt es ihm vortrefflich, den
universellen Charakter der Schwierigkeiten hervorzuheben. Die komplexe
Wirklichkeit bringt er dem Leser durch geniale Vereinfachungen nahe.
Trotz der allgemein beängstigenden Dimension der gegenwärtigen
Finanzkrise bleibt er in seinem Stil sachlich und damit frei von
Polemik. Wer dieses Buch gelesen hat, versteht, warum die Politik
weltweit gegenwärtig gigantische finanzielle Anstrengungen unternehmen
muss, um einen Kollaps zu verhindern. Eine Neuauflage des Buches von
"Die Große Rezession" von 1999.
  |
| |
|
 |
Tatort Zürich Leo Müller
Einblicke
in die Schattenwelt der internationalen Finanzkriminalität. An der
Zürcher Bahnhofstraße wird ein Drittel des Weltprivatvermögens
verwaltet. In seiner Reportage deckt Leo Müller die geheimen Geschäfte
und Machenschaften prominenter Geldtouristen auf und erklärt, wie das
System von der mächtigen Kundschaft geschützt wird. Beim Ausflug in die
Welt des modernen Corporate Crime begegnet man nicht nur gewieften
Gehilfen in Geldhäusern und Anwaltskanzleien mit ihren raffinierten
Steuertricks, sondern auch machtlosen Strafverfolgern - und bekannten
Gestalten.
  |
| |
|
 |
Das Kapitalismus-Komplott Oliver Janich
Die
geheimen Zirkel der Macht und ihre Methoden. Mythen und Legenden sind
eine schöne Sache solange sie nicht zum Vorteil einiger weniger
missbraucht werden und zur Manipulation gutgläubiger Menschen dienen.
Klimawandel, Überbevölkerung und Ressourcenknappheit sind nur ein paar
Beispiele, die Oliver Janich in seinem Buch als Ideologien entlarvt. Der
größte Mythos ist der, dass unser Geld einen tatsächlichen Wert
besitzt. Das Papiergeldsystem ist die wahre Ursache der Finanzkrise und
führt zur Verarmung gerade der Schwächsten in einer Gesellschaft.
Besonders diese sowie sozial denkende und umweltverbundene Menschen sind
anfällig für diese Art der Propaganda. Basierend auf den Erkenntnissen
der Massenpsychologie werden die Menschen durch gezielte Propaganda
verunsichert, die Angst vor zukünftigen Ereignissen und Katastrophen
wird bewusst geschürt. Dieses Netz aus Intrigen und Ängsten ist
inzwischen so eng gesponnen, dass es nur wenige hinterfragen, geschweige
denn durchschauen. Mithilfe von Logik und analytischem Verstand
enttarnt Oliver Janich unzählige Lügen, die unseren Alltag bestimmen.
Und natürlich verfolgt er die Spur bis zu ihrem Ursprung zurück und
identifiziert diejenigen, die von den Lügen profitieren: Eine Gruppe
Superreicher ist es, die mit unseren Sorgen spielt, um ihre eigenen
Interessen systematisch zu verfolgen.
  |
| |
|
 |
Die Unfehlbaren Andrew Ross Sorkin
Wie
Banker und Politiker nach der Lehman-Pleite darum kämpften, das
Finanzsystem zu retten - und sich selbst. Als die Finanzwelt am
Abgrund stand. Als die Investmentbank Lehman Brothers über Nacht
zusammenbrach, löste das Schockwellen um den ganzen Erdball aus. Die
Bank war eigentlich zu groß und wichtig gewesen, um sie pleitegehen zu
lassen. In einer brillanten Erzählung, die den Leser direkt in die Büros
der Mächtigen führt, rekonstruiert der Journalist Andrew R. Sorkin den
dramatischen Ausbruch der Finanzkrise von 2008/2009 und die
verzweifelten Bemühungen von Bankern und Politikern, den völligen
Kollaps des Finanzsystems zu verhindern. Auf der Grundlage von
ausführlichen Interviews, firmeninternen E-Mails und Protokollen liefert
Sorkin die definitive Darstellung der Krise, die viele bisher
unbekannte Details verrät. Autor Andrew Ross Sorkin, geboren 1977,
arbeitet für die Wirtschafts- und Finanzseiten der New York Times und
ist Herausgeber von Dealbook, einer Finanzwebsite der New York Times.
Für seine journalistischen Arbeiten wurde er bereits mit mehreren
renommierten Preisen ausgezeichnet.
  |
| |
|
 |
Im freien Fall Joseph Stiglitz
Vom
Versagen der Märkte zur Neuordnung der Weltwirtschaft. Das Plädoyer des
Nobelpreisträgers für eine neue globale Wirtschaftspolitik. Der freie
Fall der Weltwirtschaft begann im Herbst 2008 mit dem Zusammenbruch der
Investment-Bank Lehman Brothers. Die Finanz- und Wirtschaftskrise, die
wir seither erleben, ist die schlimmste seit den 1930er Jahren. In
seinem neuen Buch fragt Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz, wie
es dazu kommen konnte – und erklärt, wie wir solche Katastrophen in
Zukunft verhindern können. Mit der Wirtschaftskrise hat sich die
jahrzehntelang herrschende Wirtschaftsdoktrin selbst entzaubert: Falsche
Anreize, entfesselte Märkte und eine ungerechte Verteilung des
Reichtums haben die Welt an den Rand des Abgrunds geführt. Für Joseph
Stiglitz ist klar: Ein »Weiter so« kann es nicht geben. Statt mit
hektischen Rettungsmaßnahmen die eigene, nationale Wirtschaft zu retten
und danach wieder zur Tagesordnung überzugehen, müssen wir diesen
kritischen Moment nutzen, um eine neue globale Wirtschafts- und
Finanzpolitik zu schaffen. Joseph Stiglitz beschreibt in seinem neuen
Buch, wie solch eine krisenfeste und gerechtere Wirtschaftsordnung
aussehen könnte. Neben einer besseren Regulierung der Finanzmärkte und
einer aktiveren Rolle des Staates in der Wirtschaft, müssen wir vor
allem dafür Sorge tragen, weltweit Arbeitsplätze zu sichern und den
Wohlstand gerechter zu verteilen.
  |
| |
|
 |
Die Herren des Geldes Liaquat Ahamed
Wie
vier Bankiers die Weltwirtschaftskrise auslösten und die Welt in den
Bankrott trieben. Detailliert zeichnet Ahamed nach, wie
Notenbanker Millionen von Menschen ins Verderben stürzen, wenn sie
danebenliegen. Hier zeigt sich bereits eine Analogie zur heutigen
Situation, denn die Fachwelt diskutiert, ob durch die weltweite Öffnung
der Geldschleusen nicht bereits der Grundstein für die nächste Krise
gelegt wird. Der Reiz des Buches liegt darin, dass Ahamed nicht einfach
die Entstehung der Weltwirtschaftkrise 1929 beschreibt, sondern dies
anhand der Persönlichkeiten von vier Notenbankern tut, die alle auf ihre
Weise hochspannende Figuren waren und die Geldpolitik bis heute prägen.
Ahameds Thesen sind provokativ und haben in den USA großes Aufsehen
erregt. Im Kern sagen sie, dass sich Notenbanker nicht zu dogmatisch an
einem Ziel festklammern sollten. Damit greift Ahamed indirekt heutige
Geldpolitiker an, die unter allen Umständen die Inflation kontrollieren
wollen, besonders in Europa. Ausgezeichnet mit dem Pulitzerpreis 2010!
Autor Liaquat Ahamed war Mitarbeiter der Weltbank. Seit nunmehr 25
Jahren arbeitet er als Investmentberater, aktuell insbesondere für
Hedge-Fonds.
  |
| |
|
 |
Die Große Rezession Nikolaus Piper
Amerika
und die Zukunft der Weltwirtschaft. Die Vereinigten Staaten stehen
mitten in einem epochalen Umbruch. Die zweite große
Weltwirtschaftskrise, die am 15. September 2008 in New York ausgebrochen
ist, hat die Ursache in den unverantwortlichen Exzessen an der Wall
Street, aber noch mehr in fundamentalen globalen Ungleichgewichten.
Amerika hat über seine Verhältnisse gelebt und China hat seinen Handel
auf dem Rücken anderer Länder ausgedehnt. Die Ungleichgewichte werden
jetzt korrigiert und Millionen Menschen müssen darunter leiden. Es zeigt
sich, dass die USA ihre Wirtschaftsprobleme nicht mehr alleine lösen
können. Die Zeiten, in denen die Wall Street den Puls der Weltwirtschaft
bestimmte, sind unwiderruflich vorbei. Doch Präsident Barack Obama hat
die Chance, die Führungsrolle der nach wie vor dominierenden
Wirtschaftsmacht der Welt im Kapitalismus des 21. Jahrhunderts neu zu
definieren. Der Wirtschaftsjournalist Nikolaus Piper hat die Finanz- und
Wirtschaftskrise seit ihren Anfängen in New York erlebt. In seiner von
vielen Alltagserfahrungen geprägten Analyse schildert er, wie die Krise
Amerika verändert und was die Präsidentschaft Obamas für die
Weltwirtschaft bedeutet.
  |
| |
|
Thrive
Lelouch, 2012-04-05 05:23Bemerkenswert ! mir fehlen die Worte. Ich finde da ...
Weiterlesen …
Dinge, die es nicht geben dürfte
Corbuse, 2012-03-02 15:13sehr schönes interview
Weiterlesen …
Meerjungfrau? I
PsyGift, 2012-02-16 15:57Das sieht irgendwie aus wie eine Gipspuppe. :-D
Weiterlesen …
Wurm im Weltraum III
PsyGift, 2012-02-16 15:35Nun ja, ich will ja nicht unhöflich sein, aber ic ...
Weiterlesen …