Get Adobe Flash player
Get the Flash Player
to see this movie
DER FUND DES COSO-ARTEFAKTS
AUSSCHNITT AUS EINER DOKU
VON HISTORY CHANNEL


Szenen über die Geschichte des Fundes des Coso-Artefakts im Jahre 1961 - kurz erklärt in einer Doku des Senders History Channel über Prä-Astronautik. Handelt es sich dabei tatsächlich um eine 500.000 Jahre alte Zündkerze?
Olancha & Owens Lake in Google Earth
OLANCHA & OWENS LAKE
IN GOOGLE EARTH


Das Coso-Artefakt wurde ca. 12 km nordöstlich des kleinen Ortes Olancha gefunden in der Nähe des Sees Owens Lake in den Coso Mountains. Olancha befindet sich im Inyo County im US-Bundesstaat Kalifornien.
(Foto: GoogleEarth/DigitalGlobe/Tele Atlas
)
Olancha & O. Lake in Google Earth
/ Maps
DAS COSO-ARTEFAKT
500.000 JAHRE ALTE ZÜNDKERZE?



Hier haben wir wieder einen Gegenstand, der seit Jahrzehnten für Kontroversen sorgt: Das sogenannte Coso-Artefakt. Im Februar 1961 machten sich die Leute Wallace Lane, Virginia Maxey und Mike Mikesell auf die Suche nach interessanten Mineralien, vor allem Geoden, welche sie in ihrem eigenen Laden für Geschenke und Kostbarkeiten, dem LM&V Rockhounds Gem and Gift Shop in Olancha, Kalifornien verkaufen wollten. Das Trio war ungefähr 9 km nordöstlich von Olancha, in der Nähe der Spitze eines Berges in etwa 1400 m Höhe nahe des Sees „Owens Lake“ unterwegs. Dort sammelten sie einige Gesteinsproben und gingen nichts ahnend wieder nach Hause. Am nächsten Tag versuchte Mike Mikesell in seiner Werkstatt eine der Gesteinsproben, mit seiner Diamantsäge durchzuschneiden, wobei er die Säge fast ruinierte, denn in dem Stein befand sich ein Objekt
Das Coso-Artefakt Das Coso-Artefakt
DAS COSO-ARTEFAKT
IM INNERN EIN PORZELLAN-ZYLINDER MIT METALLKERN

Foto: Public Domain
aus einer Art Porzellan, das von einer Kupferschicht umhüllt war. In dem Objekt war ein ca. 2 mm dicker Metallkern integriert, der sich als magnetisch herausstellte. In der Kruste des Steins fanden sich zudem fossile Muscheln und 2 weitere Objekte aus Metall, eine Art Nagel und eine kleine Scheibe, beide aus Metall aber nicht magnetisch. Die Überraschung war natürlich groß. und die drei Finder waren sich sicher, hier ein äußerst seltenes und sehr besonderes Artefakt gefunden zu haben. Es ist leider nicht viel bekannt über die ersten Untersuchungen zu dieser Gesteinsprobe, aber Virginia Maxey gab später an, daß sich ein Geologe das Teil anschaute und zu dem Schluß kam, daß diese Art Stein ca. 500.000 Jahre benötigt, um seine jetzige Form zu erreichen! Die Identität dieses Geologen ist bis heute leider nicht bekannt und seine Ergebnisse wurden nie veröffentlicht. Die zweite und bis heute einzige weitere Person, die das Objekt untersuchte war Ron Calais, Geologe, Kreationist und Direktor des „Origins Research and Information Service“ in Los Angelos, USA. Calais machte Fotos von dem Stein, der nun aus zwei Teilen bestand, und ließ zudem auch noch Röntgen-Aufnahmen anfertigen, die etwas sehr erstaunliches offenbarten. Am oberen Ende des im Stein verborgenden Objektes war eine Art kleine Feder oder auch Spirale oder Gewinde zu erkennen. Nun war eindeutig klar, daß es sich bei diesem Objekt
Röntgen-Aufnahme des Coso-Artefakts Röntgen-Aufnahme des Coso-Artefakts
RÖNTGEN-AUFNAHME DES COSO-ARTEFAKTS
ZÜNDKERZE?

Foto: Public Domain
um ein künstliches mechanisches Teil handelte, also im Ganzen um einen mit Kupfer umschlossenen Porzellan-Zylinder mit einem dünnen Metallstäbchen in der Mitte. Das war ja nun mehr als interessant. Nur wie ging die Geschichte weiter? Für alle Interessierten leider sehr unerfreulich, denn das Objekt ist seither verschwunden und weitere Forschungen waren deshalb nicht möglich. Auch Befragungen der Finder liefen ins Leere. Wallace Lane war wohl als letzter im Besitz des Artefakts, welches er 1969 für 25.000 $ sogar zum Verkauf anbot, aber jedem eine Abfuhr erteilte, der das Objekt untersuchen wollte. Man vermutet mittlerweile, daß Lane schon verstorben sein könnte. Virginia Maxey lehnt schon lange jeglichen weiteren Kommentar dazu ab und der Verbleib von Mike Mikesell ist unbekannt. Für weitere Nachforschungen sind das wohl sehr unglückliche Umstände, um es harmlos auszudrücken. Angeblich soll Virginia Maxey damals widersprüchliche Angaben zum Fund gemacht haben. Zum einen behauptete sie wohl, daß das Objekt möglicherweise einmal im Lehmboden gelegen haben könnte und das Objekt dadurch von Lehm umschlossen und dieser von der Sonne anschließend gehärtet wurde.
Korrodierte Zündkerze
KORRODIERTE ZÜNDKERZE
ÄHNLICHKEIT MIT DEM COSO-ARTEFAKT

Foto: unbekannt
Ein anderes Mal soll sie gesagt haben, daß es sich bei dem Objekt um ein antikes Instrument einer technologisch weit fortgeschrittenen Kultur handeln könnte, so alt wie Mu oder Atlantis. Und diese Annahme wird auch heute von vielen Forschern der Grenzwissenschaften geteilt. Schließlich handelt es sich hier um ein künstliches Objekt aus Metall und Porzellan, das in einem Stein eingeschlossen ist, der nach Angaben des unbekannten Geologen ca. 500.000 Jahre für seine Entstehung benötigt haben könnte. Es gibt Thorien, daß es sich beim Coso-Artefakt um eine Jahrtausende alte Zündkerze handeln könnte. Die ganze Geschichte erinnert sehr stark an der „Hammer von Texas“, einen Hammer, der auch von Gestein umschlossen ist und in Texas, USA gefunden wurde. Der Knackpunkt ist vor allem, daß man sich darüber streitet, aus welchem Material das Gestein des Coso-Artefakts überhaupt bestand. Die einen behaupten es wäre eine Geode, einem unvollständig mit Kristallansammlungen verschiedener Art gefüllten, ehemaligen Hohlraum im Gestein. Andere wiederum meinen es könnte Sedimentgestein sein, welches sich im korrosiven Zusammenspiel mit dem Metall um das Objekt herum gebildet haben könnte, was auch schon beim „Hammer von Texas“ vermutet wurde und tatsächlich auch öfter bei Metallen vorkommen kann.  Ein gewisser Ronald J. Willis, Herausgeber eines damaligen Magazins namens „Info Journal“ schrieb 1969 einen Artikel samt der Fotos von Ron Calais über das Coso-Artefakt, der bis heute im Grunde die einzige Quelle an Informationen rund um das Objekt ist. Er spekulierte damals schon, daß es sich wohlmöglich um eine alte Zündkerze handeln könnte. Die meisten Wissenschaftler schließen sich heute dieser Annahme an und man vermutet, daß diese Zündkerze wohl aus den 20’er Jahren stammen könnte, ähnlich den Champion-Zündkerzen, welche der Autohersteller Ford für seine Motoren des Typs „Model A“ und „Model B“ verwendet hat. In Bild  sehen Sie eine Zündkerze, die möglicherweise auch wärend des Korrosions-Vorgangs vom umliegenden Gestein umschlossen wurde und tatsächlich große Ähnlichkeit mit dem Coso-Artefakt aufweist. Was nun letztendlich der Wahrheit entspricht, ist heute nicht mehr zu beweisen. Beide Seiten, anerkannte Wissenschaft und Grenzwissenschaft, können nur spekulieren. Der Name des Coso-Artefakts stammt übrigens von der Gegend rund um den See "Owens Lake" - die Berggruppen dort nennt man "Coso Mountains".

fast-geheim.de - 03/2009
Quellen: http://www.badarchaeology.net/data/ooparts/coso.php
http://ncseweb.org/rncse/24/2/coso-artifact

Zurück

Kommentare