TOP 20 DES MONATS
1. Die Entstehung der Menscheit
2. Die Jagd nach Hitlers Wissenschaftlern
3. G. d. Bermuda-Dreiecks
4. Das geheime Wissen der US-Präsidenten
5. Paralleluniversen
6. Ungeheuer aus der Tiefe
7. UFOs - Die Beweise
8. Die verborgene Macht
9. Thrive
10. Die Kabbala
11. Kontaktaufnahme
12. Naturfelder und Bewusstsein
13. Darwins Dilemma
14. Die Prophezeiungen von Fatima
15. Bob Lazar - Ein Insider berichtet
16. Jagd n. d. Grenzen des Universums
17. Die Untoten
18. UFO - Der Kontakt
19. Verborgene Symbolik
20. Der Fall Carlos Diaz
NEUE KOMMENTARE

Thrive

Lelouch, 2012-04-05 05:23

Bemerkenswert ! mir fehlen die Worte. Ich finde da ...

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Dinge, die es nicht geben dürfte

Corbuse, 2012-03-02 15:13

sehr schönes interview

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Meerjungfrau? I

PsyGift, 2012-02-16 15:57

Das sieht irgendwie aus wie eine Gipspuppe. :-D

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Wurm im Weltraum III

PsyGift, 2012-02-16 15:35

Nun ja, ich will ja nicht unhöflich sein, aber ic ...

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DDR - GEHEIMAKTION AUFRÜSTUNG

DOKUMENTATION

Knapp 100 km nördlich von Berlin waren sowjetische Atomwaffen stationiert. Weder NVA-Führung noch DDR-Regierung wussten davon. Der Film von Michael Erler erzählt vom gefährlichen Alltag und den Ängsten der Zeitzeugen. Nirgendwo auf der Erde waren zur Zeit des Kalten Krieges auf engstem Raum so viele Kernwaffen stationiert wie auf deutschem Boden. In der DDR und in der Bundesrepublik. Seit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag und dem Abzug der russischen Truppen 1993 aus Ostdeutschland ist der Spuk vorüber. Fast. Denn noch lagern Atombomben im Westen Deutschlands auf NATO-Stützpunkten unter amerikanischer Kontrolle. US-Präsident Obama will endlich über den Abzug dieser letzten Relikte des Kalten Krieges entscheiden. Vielleicht schon zum Atomgipfel in Washington Mitte April. Damit würde eine Geschichte zu Ende gehen, die im Winter 1958 mit der geheimen Aufstellung von Atomraketen der Sowjetunion in der DDR begann. Die Sowjetunion stationierte die ersten Mittelstreckenraketen außerhalb ihres Territoriums zwischen Fürstenberg und Templin, knapp 100 Kilometer nördlich von Berlin. In den Wäldern bei Vogelsang lief die geheime Militäraktion hinter mehreren Sicherheitsabsperrungen versteckt ab. Schwer bewaffnete sowjetische Soldaten riegelten Straßen und Orte ab. Riesige Zugmaschinen waren unterwegs, die angehängten überlangen Lafetten mit Planen verhüllt. Vier Monate später trafen auf dem Flugplatz Templin die zugehörigen Atomsprengköpfe ein, jeder zwanzigmal stärker als die Hiroshimabombe. Die erste Atomwaffenstationierung außerhalb der UdSSR - und weder NVA-Führung noch DDR-Regierung waren eingeweiht! Unter strengsten Sicherheitsbedingungen wurde die hochgefährliche Fracht in die Bunker transportiert und startklar gemacht. Die Bunker wurden zwar von DDR-Firmen gebaut, ihren tatsächlichen Verwendungszweck ahnte jedoch niemand. Bislang ging die Geschichtsforschung davon aus, dass die Sowjetunion 1962 in Kuba erstmals Atomraketen im Ausland stationierte. Damit hatte sie die Kubakrise ausgelöst, die fast zum Dritten Weltkrieg führte. Dokumente in russischen Archiven belegen nun etwas anderes: Seit Anfang der 1950er-Jahre gab es sowjetische Pläne, Atomraketen in der DDR zu stationieren. Bereits 1953 hatte es bei Güstrow erste Vorkehrungen gegeben, parallel zur Stationierung von US-Atomwaffen ab Herbst 1953 in der Bundesrepublik. Doch die Entwicklung der nuklearen R5-Raketen verzögerte sich. 1958 war es dann soweit. In Vogelsang und Fürstenberg wurde gebaut: Kasernen, Bunker für Raketen, mobile Abschussrampen und atomare Sprengköpfe. Die 72. sowjetische Ingenieurbrigade wurde in der DDR stationiert. Das Material kam mit der Bahn, wurden nachts in Fürstenberg entladen und in die Objekte transportiert. Im April 1959 trafen die Atomsprengköpfe ein. Einen Monat später erhielt Chruschtschow die Meldung über die Einsatzbereitschaft der Atomraketen in der DDR. Gerichtet auf Westeuropa, waren die Raketen innerhalb von zwei Stunden einsatzbereit. Obwohl die Stationierung raffiniert getarnt war, wurden Informanten des Bundesnachrichtendienstes (BND) aufmerksam und schickten Berichte nach Westberlin, die verdächtige Bewegungen in den Wäldern nahe Fürstenberg meldeten. Demnach würden große Bauteile von Eisenbahnzügen auf Sattelschlepper geladen. Doch um was es sich genau handelte, konnten die Agenten nicht ausmachen. Sie kamen nicht nahe genug an die Transporte heran. Der BND, dem die Berichte zu vage waren, interessierte sich nicht weiter für die Vorgänge. Auch der amerikanische Geheimdienst CIA erkannte nicht die Gefahr. Die Hinweise auf eine Raketenbasis konnten nicht bestätigt werden – zu gut war die Aktion abgeschirmt. Schon im Herbst 1959 wurden die Raketen und Sprengköpfe wieder abgezogen. Gab es mitten in der zweiten Berlinkrise eine geheime Absprache zwischen der UdSSR und der USA? Wollte Chruschtschow das Treffen mit Eisenhower im September 1959 im Camp David nicht gefährden? Oder wurden die Waffen lediglich gegen modernere eingetauscht? Fieberhaft arbeitete das US-Militär an der Aufklärung, zunächst mit dem Aufklärungsflugzeug "U 2" und später mit Satelliten. Immer mehr Details der geheimen militärischen Anlagen kamen ans Licht. Innerhalb weniger Jahre besaß das US-Militär die Fähigkeit, Territorien aus der Luft zu scannen und ihre Geheimnisse zu enttarnen. Doch die Vermutungen der CIA blieben von der Sowjetunion unkommentiert. (Quelle: mdr.de)

Videolänge: 29:00

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