DIE MASCHINE VON ANTIKYTHERA
2000 JAHRE VOR IHRER ZEIT
Ausschnitt aus einer Dokumentation des Senders History Channel über die Maschine von Antikythera. Diese außergewöhnliche Apparatur wurde zu Ostern im Jahre 1900 nördlich von Kreta, vor der Insel Antikythera, gefunden, nach deren Namen das Fundstück dann auch benannt wurde. Einige Schwammtaucher, hatten 1900 vor der Insel ein Schiffswrack ausgemacht. Das griechische Museum in Athen wurde benachrichtigt und so nach und nach wurden viele Fundstücke an die Oberfläche gebracht. Darunter waren Münzen, Marmor- und Bronzefiguren und noch viele andere Fundstücke, welche ca. auf das Jahr 82 v. Chr. datiert wurden. Darunter fand sich schließlich noch ein ganz besonderes Stück, eine Art Metallklumpen. Die Artefakte wurden dann zur Restaurierung und näheren Untersuchung ins Archäologische Nationalmuseum in Athen geschickt. Doch erst 1902 wurde der besagte Metallklumpen untersucht und man entdeckte einige Zahnräder an dem Objekt. Was konnte das nur sein? Viele Untersuchungen später entpuppte sich das Artefakt als Sensation: Diese Maschine ist ein über 2000 Jahre altes Planetarium im Taschenformat und zeigte die Relationen der unterschiedlichen Gestirnspositionen zueinander an. Die Erfinder dieser Maschine konnten durch den Mechanismus die Sonnenaufgänge bestimmen und waren des weiteren in der Lage, die Bewegungen der zu dieser Zeit bekannten 5 Planeten, verschiedene Mondphasen, Tagundnachtgleichen und sogar Wetterlagen vorherbestimmen. Die Maschine besteht aus einem Getriebe mit ca. 39 Zahnrädern und besitzt sogar ein epikzyklisches Differentialgetriebe, oder auch Ausgleichsgetriebe genannt. Das verblüffendste an diesem Ausgleichsgetriebe ist, daß es eines der kompliziertesten mechanischen Errungenschaften der Welt ist und in unserer Zivilisation erst 1828 von Dr. O. Pecquer zum Patent angemeldet wurde. Im November 2006 wurde ein Symposium des "Antikythera Mechanism Research Project" abgehalten. Zu den Ergebnissen des Symposiums, veröffentlicht im Wissenschaftsmagazin "Nature", gehört die Erkenntnis, daß der Mechanismus über Instruktionen und damit offenbar über Vorrichtungen zur exakten Vorausberechnung von Sonnen- und Mondfinsternissen verfügte. Als erste bekannte komplexe Rechenmaschine war der Mechanismus überraschend genau und komplexer im Aufbau als jedes andere technische Instrument in den folgenden 1000 Jahren. Das technische Vermögen im antiken Griechenland und wohlmöglich auch schon in vorherigen Epochen muß, die Maßstäbe des Antikythera-Mechanismus zugrundegelegt, wohl um ein Vielfaches bedeutender gewesen sein als bislang angenommen.
Videolänge: 09:54










































































Dinge, die es nicht geben dürfte
Administrator - fast-geheim.de, 2012-01-29 13:48Video wurde aktualisiert und ist wieder online!
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Dinge, die es nicht geben dürfte
Christian, 2012-01-29 13:04Ich habs zu Glück noch gesehen sehr geile Artefak ...
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Thrive
Christian, 2012-01-29 12:57Alles sehr schlüssig erklärt auf jedenfalls bess ...
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Dinge, die es nicht geben dürfte
Oeddit, 2012-01-27 00:47video down
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