LEBENDER RIESENKALMAR
JAPAN (2006)
Sie sehen hier die weltweit ersten Videoaufnahmen eines lebenden Riesenkalmars, der im Dezember 2006 vom Team des japanischen Meeresbiologen Tsunemi Kubodera vor den japanischen Ogasawara-Inseln gefangen wurde. Kubodera gelang es, das Tier mit einem kleinen Tintenfisch-Köder zu fangen, jedoch verendete das Tier schon kurze Zeit später an Bord des Forschungsschiffes. Riesige Tintenfische gehörten bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts eher in ein Märchenbuch als in eines über Zoologie. Obwohl seit Jahrhunderten über Sichtungen von Riesenkalmaren und Begegnungen mit diesen Tieren berichtet wurde, wurden die Erzählungen meist als Seemannsgarn verspottet und ins Reich der Legenden verwiesen. Selbst die Funde gestrandeter Kalmare mit Längen von weit über 10 Metern wurden nicht ernst genommen. Heute weiß man, dass es diese Tiere tatsächlich gibt. Der erste wissenschaftliche Beweis war der Schnabel eines 1854 in Jütland (Dänemark) gestrandeten Tieres, der in die Hände des Naturforschers Japetus Steenstrup gelangte. Dieser untersuchte ihn und beschrieb so den ersten Riesenkalmar, Architeuthis dux. Während des Zweiten Weltkrieges versenkten deutsche Jagdflieger den britischen Truppentransporter „Britannia“. Elf Überlebende, die sich nach dem Untergang des Schiffes an ein kleines Rettungsfloß geklammert hatten, berichteten übereinstimmend, einer von ihnen sei von einem großen Kopffüßer in die Tiefe gezogen worden. Spanische Wissenschaftler haben im September 2003 zwei Riesentintenfische an der Nordküste Spaniens bei Oviedo erstmals lebend gefangen, diese verendeten jedoch kurz darauf. Der größere war elf Meter lang und wog 140 Kilogramm. Schon am 30. September 2004 gelang es dem schon oben erwähnten japanischen Forscher Tsunemi Kubodera vom nationalen Wissenschaftsmuseum in Tokio durch eine Kamera in einer Tiefe von 900 Metern Bilder eines lebenden Exemplars vor den Ogasawara-Inseln im Nordpazifik zu schießen. Das Tier verlor einen seiner Fangarme (Tentakel), als dieser sich im Köderhaken verfing. Die Länge des Fangarmes betrug 5,5 Meter, was auf eine Gesamtlänge des Tieres von rund acht Metern schließen lässt. Bei dieser Gelegenheit konnte auch beobachtet werden, dass diese Tiere aktiv jagen und sehr aggressiv sind. Dies waren die ersten Aufnahmen eines lebenden Riesenkalmars in seinem natürlichen Lebensraum.
Videolänge: 01:28





















































































Der Tod des Universums
Dennis, 2012-05-20 23:19@ Kay.... Vieles in der Physik ist absurd und gar ...
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Kay, 2012-05-19 16:43Hallo Leute, also zunächst mal möchte ich sage ...
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Thrive
Lelouch, 2012-04-05 05:23Bemerkenswert ! mir fehlen die Worte. Ich finde da ...
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Dinge, die es nicht geben dürfte
Corbuse, 2012-03-02 15:13sehr schönes interview
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