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MYSTERIUM KRISTALLSCHÄDEL
INTERVIEW MIT KARIN TAG


Kristallschädel sind Nachbildungen oder Modelle menschlicher Schädel. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen, und alle sind aus Quarzkristall hergestellt. Viele, vor allem die älteren und bekannteren, bestehen aus klarem Bergkristall. Wie sie hergestellt wurden, ist allerdings bis heute nicht wirklich geklärt. Quarzkristall kann wegen seiner Härte (Grad 7 auf der Mohs’schen Härteskala von 1 bis 10) nämlich nur mit Materialien bearbeitet werden, die noch härter sind, beispielsweise Diamant (Härtegrad 10) oder Rubin (Härtegrad 9). Im 19. Jahrhundert tauchten einige Kristallschädel in namhaften europäischen Museen auf, aber der berühmteste von ihnen, der Mitchell-Hedges-Kristallschädel, befindet sich nach wie vor in Privatbesitz. Die bisher entdeckten Kristallschädel stellen für Forscher eine extreme Herausforderung dar, weil sie aufgrund ihrer kristallinen Beschaffenheit mit den derzeit bekannten Methoden nicht zu datieren sind. Auch ist es bisher nicht gelungen, sie eindeutig einer bestimmten Kultur zuzuordnen. Anfänglich brachte man sie ausschließlich mit den südamerikanischen Kulturen – Inka, Maya und Azteken – in Verbindung und datierte ihre Herstellung entsprechend, wobei die Maya-Kultur deutlich älter ist als die der Inka und Azteken. Die ältesten Zeugnisse dieser Kultur stammen aus dem 3. Jahrtausend vor Christus. Der Niedergang der klassischen Mayakultur beginnt bereits im 9. Jahrhundert nach Christus. Die Reiche der Inka und Azteken hatten ihre Blütezeit zwischen dem 13. beziehungsweise 14. und dem 16. Jahrhundert. Demnach könnten die antiken Kristallschädel bis zu fünftausend Jahre alt sein. Nun behaupten aber einige Wissenschaftler, mit Hilfe von Silikonabdrücken sowie in Untersuchungen mit dem Rasterelektronenmikroskop festgestellt zu haben, dass einige der bekanntesten Kristallschädel erst im 19. Jahrhundert hergestellt wurden und es sich somit um Fälschungen handeln müsse. Sie untermauern diese Behauptung damit, dass auf der Oberfläche dieser Schädel moderne Schliffspuren zu finden seien, die angeblich belegen, dass die Kristallschädel maschinell hergestellt wurden. Dies ist nach Meinung von Karin Tag, Direktorin und Autorin des Seraphim-Institutes, aber noch kein ausreichender Beweis dafür, dass die Objekte wirklich erst im 19. Jahrhundert hergestellt wurden. Es ist nämlich immer noch möglich, dass die Kristallschädel, nachdem man sie gefunden hatte, maschinell aufpoliert wurden, um sie attraktiver aussehen zu lassen. Jeder Antiquitätenhändler würde so etwas tun, wenn er ein Fundstück, das in einem schlechten Zustand ist, gewinnbringend verkaufen möchte. Die berühmtesten Kristallschädel sollen alle in Südamerika gefunden worden sein, wobei die Fundorte in den wenigsten Fällen genau angegeben werden. Nur von einem weiß man ganz genau, wo und wann er entdeckt wurde, und er ist auch der berühmteste von allen. Die Rede ist von jenem Kristallschädel, der sich seit 1924 – mit kurzen Unterbrechungen – im Besitz von Anna Mitchell-Hedges befand. Kristallschädel wurden in der Vergangenheit in der Hauptsache in Südamerika entdeckt. Bis heute ist die Herstellungsweise und die Echtheit der Objekte umstritten, da einige Forscher davon ausgehen, das es in Europa Edelsteinschleifer gab, die die besonderen Artefakte gefälscht haben sollen. Die Recherche bezüglich der Echtheit dieser besonderen Reliquien stellt sich als sehr schwierig dar, da man den Bergkristall aus dem sie geschaffen sind mit herkömmlichen Methoden bezüglich ihres Alters nicht vermessen kann. Die äussere Form des Kristallschädels ist für viele Menschen ein wenig erschreckend, da sie in ihrer Gestalt an die Form eines Skelettes erinnern und so die unterbewußten Ängste vor dem Tod ansprechen. Vielen Menschen ist dabei nicht bewußt, daß es viele Traditionen und Riten der Vergangenheit sowohl als auch der Gegenwart gibt, die belegen, daß solche Reliquien in keinster Weise negativ zu bewerten sind. In der Tradition werden Köpfe oder Schädel in den verschiedensten historischen Erwähnungen als Weissager oder als helfende Objekte dargestellt. So gibt es berühmte Geschichten wie die Sage von Isis im alten Ägypten, die den Kopf des Osris befragt, sowie etliche Märchen und Fabeln, die immer wieder von den guten Taten und den Weissagungen von Köpfen oder Schädeln berichten. Selbst die Bundeslade wird in den alten Schriften mit der Form von verschiedenen Schädeln im Sohar und in der Tabula Smaragdina (historische Textquellen) erwähnt. In der kulturellen Vergangenheit des Menschen wurden viele solcher Schädel als Retter oder als besondere Beschützer erwähnt. So zum Beispiel in der Geschichte des Heiligen Bran dessen Schädel noch heute unter dem Tower von London zu finden ist. Der heilige Bran war der gesegnete Ahnherr der englischen Königsfamilie und gilt heute noch als der Beschützer Englands. Auch dieser Schädel hatte weissagende Kräfte und erfreut sich weltweiter Aufmerksamkeit als der Berater und Beschützer Englands. Reliquien oder Gegenstände die wie Totenköpfe aussehen sind also im Gegensatz zu der Behauptung einiger ängstlicher Menschen durchaus positive Symbole besonderen Schutzes und besonderer Kraft. Die besondere Ausstrahlung der Kristallschädel als Objekte, die angeblich in Südamerika gefunden wurden sind der Anlass zu vielen wilden Spekulationen. Man sagt ihnen besondere Kräfte zu, die in der historischen Weltgeschichte oft eine große Rolle gespielt haben. So waren sie im Besitz der Templer oder vieler Weltherrscher. Auch religiösen Gruppen oder der Katholischen Kirche sagt man nach, daß sie solche Reliquien gesammelt haben. Dies gibt Raum für viele spannende Fragen. Welche besonderen Fähigkeiten haben die Kristallschädel wirklich, oder sind sie nur einfache Reliquien oder blosse Fälschungen? Dank der neuen Untersuchungsmethode mit der Photonenkamera ist es dem Seraphim-Institut gelungen, diese Artefakte und Reliquien zu untersuchen. Dabei haben sie sensationelle Messergebnisse erhalten, die den Kristallschädeln eine besondere Position unter der Vielzahl von Reliquien die das Institut untersucht hat einräumt. Im Institut befindet sich übrigens der Kristallschädel Corazon de Luz (spanisch: Herz des Lichtes). In seiner Gegenwart haben Menschen angeblich Bilder, Visionen und Botschaften erhalten. Der Kristallschädel ist durch einen Vermittler in die Hände des Seraphim-Instituts gekommen. Auf einer Reise im Jahr 2001 traf Karin Tag, die jetzige Besitzerin des Kristallschädels, mit den Inka Indianern in Peru zusammen. In einer speziellen Zeremonie ist sie dort zur Curandera ernannt worden und es wurde ihr prophezeit, dass sie eines Tages einen wertvollen Stein hüten solle. Nach einigen Jahren der persönlichen Entwicklung von Karin Tag wurde der Kontakt mit den Indianern über einen Vermittler wieder hergestellt. Nach etlichen Fragen und Prüfungen, die Karin Tag absolvieren musste, entschieden sich die Indianer den Kristallschädel Corazon de Luz in die Hände der deutschen Frau zu geben. Zu diesem Zeitpunkt klärte sich auf, dass die Inka den Kristallschädel zur Erweckung des Planeten und zur Erfüllung der Prophezeiung über die Kristallschädel in die Hände der Europäer geben wollten. Die Inka gaben diesen Umstand aber erst offiziell bekannt, nachdem sie sicher waren, dass das wertvolle, heilige Objekt in sicheren Händen sein würde. Der Kristallschädel wurde gegen die Zahlung der Zollgebühren an Karin Tag ausgehändigt, welche den Kristallschädel seitdem weltweit in Vorträgen, Workshops, Seminaren und auch zur Einzelberatung mit den Menschen in Kontakt bringt. Von den Hopi Indianern und auch von den Maya wird der Kristallschädel als heilig angesehen. Die Hopi datieren den Kristallschädel Corazon de Luz auf ca. 30 000 Jahre. Er soll die genetischen Informationen des menschlichen Erbmaterials und den "Missing Link of Darwin" tragen. Die Inka sehen in ihm den großen Geist des Wissens - der die Welt mit universalem Wissen heilt. Die Aktivitäten des Kristallschädels werden im Seraphim-Institut sehr genau dokumentiert. Erstaunlich auffällig sind die unterschiedlichen Ergebnisse des Gewichtes des Kristallschädels. Der Kristallschädel Corazon de Luz ändert unchronologisch sein Gewicht. Dies ist nach der heutigen wissenschaftlichen Erkenntnis ein echtes Phänomen. Bei gleichbleibender Gestalt erfährt der Kristallschädel eine Gewichtsdifferenz, die zwischen 5 Gramm und 800 Gramm beträgt. Besonders hoch war die Differenz nach dem Besuch der Cheopspyramide in Gizeh, bei dem der Kristallschädel zu einem Versuch in dem Sarkophag der Königskammer positioniert wurde. Weitere Untersuchungen wurden mit der Photonenkamera und anderen technischen Mitteln durchgeführt, die das elektromagnetische Resonanzfeld sowie die Photonenaktivität des Kristallschädels dokumentiert haben. (Quelle: seraphim-institut.de)

Videolänge: 08:30

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