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MARSMISSION (1975-1982)
Schöner Blick auf die Marslandschaft “Chryse Planitia” aus dem Jahre 1976 vom Viking Lander 1. Das Viking-Programm der NASA stellte einen Höhepunkt in der Erforschung des Mars dar. Benannt war dieses Programm nach dem englischen Wort für Wikinger, jenem skandinavischen Volk, das als erstes nach Amerika segelte. Ziel des Projekts war die Entsendung von zwei Raumsonden zum Mars. Jede Viking-Sonde bestand aus einer Mutter- und Tochtersonde. Die Muttersonde sollte eine Umlaufbahn (auch Orbit) um den Mars einschlagen. Danach sollte sich die Tochtersonde trennen und weich auf der Oberfläche des Planeten aufsetzen. Viking 1 wurde am 20. August 1975 von Launch Complex 41 auf Cape Canaveral gestartet. Eine Umlaufbahn um den Mars erreichte die Sonde am 19. Juni 1976. Die Tochtersonde landete am 20. Juli 1976 in der Landschaft Chryse Planitia. Zu dem Orbiter wurde bis zum 7. August 1980 Kontakt gehalten, mit dem Lander sogar bis zum 11. November 1982. Der Lander wurde am 7. Januar 1981 in Thomas A. Mutch Memorial Station umbenannt, nach einem der am Projekt beteiligten Wissenschaftler. Viking 2 wurde am 9. September 1975 von derselben Startrampe gestartet und erreichte ihre Umlaufbahn am 7. August 1976. Die Landung erfolgte am 3. September 1976 in der Ebene Utopia Planitia. Der Kontakt zum Orbiter hielt bis zum 25. September 1978, zum Lander bis zum 11. April 1980. Der Lander wurde 2001 postum nach dem Gründer der NASA Academy in Gerald Soffen Memorial Station umbenannt.
Videolänge: 00:29










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